Stolberg - Das Wetter ist schlimmer als die Kunden-Resonanz

Das Wetter ist schlimmer als die Kunden-Resonanz

Von: -jül-/sas
Letzte Aktualisierung:
vo_c
Für einen verkaufsoffenen Sonntag im Advent war´s ruhig, aber angesichts des Wetters zeigte sich der Einzelhandel zufrieden. Foto: J. Lange

Stolberg. „Angesichts dieses Wetters können wir zufrieden sein”, sagt Michael Wirtz und blickt aus dem Kaufhaus Victor in die Fußgängerzone.

Angesichts bedeutet andauernden Schneeregen, einen matschige Steinweg und die Warnung der Meteorologen, am besten zu Hause zu bleiben.

An diesen Rat hielten sich am verkaufsoffenen Sonntag offensichtlich mehr Kunden als erhofft, aber weniger als befürchtet. Es geht eher gemütlich zu in der kalten Innenstadt, die Straßen sind spärlich belebt, und zur besten Kaffeezeit gibt´s freie Plätze in den Cafés.

Doch wer erst einmal in einem Geschäft ist, bleibt gerne länger. Nicht nur der Wärme wegen, sondern auch aufgrund vieler Angebote und der Gelegenheit zur ausführlichen und gewohnt guten Beratung.

Über Umsätze auf dem Vorjahresniveau freuen sich viele Geschäftsleute; doch angesichts der allgemeinen Kauflaune hatten sie auf eine weitere Steigerung gehofft. „Vielleicht hält das Wetter von einem Besuch in Aachen ab”, sagt Andreas Kohler mit Blick auf den zeitgleichen verkaufsoffenen Sonntag.

Doch in der Kaiserstadt ist die Lage mit der in der Kupferstadt vergleichbar: „Die Erwartungen konnten zwar nicht ganz erfüllt werden, aber da muss man dem Wetter etwas Tribut zollen”, erklärt Manfred Piana in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer des Märkte und Aktionskreises in Aachen. Und bezieht den Samstag und Freitag in mit ein in die Bilanz: „Das waren tolle Tage”.

Und auch diese Bilanz gilt ebenso für die Kupferstadt. „Da war richtig was los”, heißt es beispielsweise bei Ernstings Family im Burg-Center, wo ein Optiker und ein Kommunikationsanbieter auf das Sonntagsgeschäft verzichteten.

Nicht verzichtet haben angesichts des widrigen Wetters die Zweifaller Bläserfreunde mit ihrer Sopranistin Silvia Schell auf ihren angekündigten Beitrag zu den Kupferstädter Weihnachtstagen und ernten von Passanten Beifall in der Fußgängerzone.

Dort begrüßt auch Karl-Heinz Oedekoven in der Steinweg-Galerie mit Canapés und Kuchen: Im Kreise der Bildern von Hodiamont und Michel feierte der Galerist mit Gästen und Besuchern gleichermaßen seinen 60.Geburtstag.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert