Das Verschwinden eines Geschäftsmannes: Komödie begeistert Publikum

Von: shh
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Zur Begrüßung geben die beiden „Landstreicher“ ein Liedchen zum Besten, das vom Gressenicher Publikum der Komödie auch prompt lauthals mitgesungen wird. Foto: S. Henke

Stolberg/Gressenich. Aufgeregtes Gemurmel und erwartungsvolles Gekicher füllt das restlos ausverkaufte Gressenicher Pfarrheim. Die Zuschauer warten gespannt darauf, dass „Bommels verrückte Heimkehr“ endlich anfängt, und bereits mit dem ersten Auftritt startet das hemmungslose Lachen der Zuschauer. Der Theaterverein 1985 Oidtweiler startet einen regelrechten Angriff auf die Lachmuskeln des Publikums.

Die routinierten Laienschauspieler nehmen das Publikum mit auf eine Reise. Und wie man es vom Theaterverein 1985 Oitdweiler gewohnt ist, wird es eine schöne und vor allem lustige Reise. Immer wieder gibt es Zwischenbeifall und Lachpausen. Langjährige Vereinsmitglieder und der jüngere Nachwuchs harmonieren hervorragend und sind ein Garant für eine wieder einmal erfolgreiche Vorstellung.

Nun zum Inhalt des Dreiakters: Das Mysterium um Bonifatius Bommel (Dieter Heipertz) steht im Mittelpunkt. Vor 20 Jahren ist er spurlos verschwunden und hat seitdem nie mehr etwas von sich hören lassen. Seine, ihn immer noch liebende, Ehefrau Erna (Sandra Hombach) trauert ihm immer noch nach, was ihre resolute Schwester Katrin (Birgit Olchewski-Zander) und das Hausmädchen Lotte (Tanja Grotensohn) nun überhaupt nicht nachvollziehen können.

Doch dann die Überraschung: Plötzlich kommen Bonifatius und sein Freund Johann Knoll (Peter Fuhren) als Landstreicher verkleidet aus Australien zurück, weil sie mit ihren Geschäften dort pleite gegangen sind. Bonifatius gibt sich zunächst nicht zu erkennen und stellt fest, dass auch sein Hof, den Erna führt, bis über beide Ohren verschuldet ist.

Einen Ausweg aus der Not bietet die reiche Brauereibesitzerin Frieda Grosskopf (Ingrid Harren), die alle Schuldscheine der Bommels an sich gebracht hat. Sie will Erna zwingen, Bonifatius für tot erklären zu lassen und ihren trotteligen Bruder Erasmus (Wolfgang Gerlach) zu heiraten.Die Verwirrung ist komplett, als auch noch Johanns Sohn Stefan (Jack Zander) dazustößt, der die beiden sucht und natürlich auch erkennt. Jetzt wird gelogen, geschimpft und sich am Ende natürlich „dicke“ vertragen. Was für ein Spaß!

Das Publikum belohnte das Ensemble mit dem „Brot des Schauspielers“: Minutenlanger Applaus füllte das Gressenicher Pfarrheim und zollte den hervorragenden Leistungen der Schauspieler Tribut. Geradezu fix und fertig vom Lachen ging das Publikum dann nach Hause, und selbst auf dem Heimweg war noch das eine oder andere Kichern der Besucher zu hören.

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