Stolberg-Mausbach - Das „Ripphausen-Gelände“ soll Neubaugebiet werden

Das „Ripphausen-Gelände“ soll Neubaugebiet werden

Von: -jül-
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Das „Ripphausen-Gelände“ hinter der Gressenicher Straße soll nun als Neubaugebiet erschlossen werden. Foto: L. Flink

Stolberg-Mausbach. Ein neues Baugebiet soll von der Gressenicher Straße aus dort erschlossen werden, wo vor zwei Jahrzehnten Pläne der Stadt, die Mausbacher Ortslage im Bereich der Gartenstraße zu arrondieren, am Immissionsschutz scheiterten.

Die Firma Ripphausen produzierte und vertrieb Fenster- und weitere Bauelemente – bis zur Insolvenz Ende der 1990er Jahre. Nachfolgebetriebe waren nicht von Dauer. Gelände und Gebäude verfielen. Zwei größere Einsätze forderten die Feuerwehr 2005 und 2011.

Seit zwei Jahren ist die Stolberger Minerva Immobilien & Besitz GmbH Eigentümer des hinter der Bebauung an der Landesstraße 12 liegenden Geländes; und mittlerweile hat Geschäftsführer Thomas Schröder auch das Objekt Gressenicher Straße 94 erworben, das abgerissen werden soll, damit eine eigene Stichstraße in das knapp 5000 Quadratmeter große Neubaugebiet führen kann. Zu dem dahinter verlaufenden Wirtschaftsweg in Verlängerung der Gartenstraße soll lediglich ein Fußweg hergestellt werden.

Das sind zumindest Grundgedanken für den Bebauungsplan Nr. 170 „Wohnpark an der Gressenicher Straße“, für den der Ausschuss für Stadtentwicklung den Aufstellungsbeschluss auf seiner Sitzung am 8. November dem Stadtrat empfehlen soll.

Zudem muss der Flächennutzungsplan angepasst werden, weil dieser für die südlichen Flächen eine landwirtschaftliche Nutzung darstellt. Darüber hinaus soll in einem städtebaulichen Vertrag die Übernahme der Planungskosten durch den Investor geregelt werden.

Vorgesehen ist der Bau von zwölf seniorengerechter Einzel- oder Doppelhäuser auf nur 220 bis 260 Quadratmeter großen Grundstücken, um deren Pflegeaufwand zu minimieren. Die zweigeschossigen Häuser – ein nicht vollgeschossig ausgebautes Dachgeschoss ist möglich – sollen sich mit 6,50 Meter Trauf- und 10 Meter Firsthöhe an der Bebauung der Umgebung orientieren, sagt die Verwaltung.

Eine Erweiterung des Bebauungsplanes, der im beschleunigten Verfahren ohne Umweltverträglichkeitsprüfung aufgestellt werden soll, wird nicht ausgeschlossen. Der Investor versuche im Umfeld weitere Grundstücke an der verlängerten Gartenstraße zu erwerben.

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