Das „Ketsch” zeigt sein Stolberger Gesicht

Von: esk
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Stolberg sucht ... nicht den Superstar. Vielmehr sollen Personen und Gesichter gefunden werden, die für ihre Heimatstadt stehen.

Stolberg. Wer wird das neue Gesicht des Ketschenburger Pils? Auf diese Frage wird es bald eine Antwort geben, denn beim Casting im Burghoftheater erschien so mancher Stolberger, dem diese Rolle geradezu auf den Leib geschrieben zu sein scheint.

Allerdings ging es hier beim Casting nicht so streng zu, wie man es aus Fernsehshows kennt. Auch sind weder Modellmaße noch gutes Gesangstalent gefragt. Was zählt, ist allein Natürlichkeit.

„Wir suchen einfach Stolberger Gesichter. Es sollen Menschen dargestellt werden, die man auch so in der Stadt wiederfindet”, betonte Dr. Rüdiger Fröschen, der die Rechte am Markennamen „Ketschenburger” erworben und dem Kultbier zu einer Renaissance verholfen hat. Ein bisschen Schauspielern können sollten die Modelle schon. Denn schließlich lautet das Motto „Catch a Ketsch (Fang ein Ketsch), und deshalb kommt die Bierflache sogleich „geflogen”.

Natürlich wirft man im Theater nicht mit den kostbaren Prototypen des neuen Gefäßes. Es soll nur so aussehen, als würden die Teilnehmer geradewegs auf ihr Ketsch zuspringen, das auf sie zufliegt. Eine Porträtaufnahme und ein Foto mit einem Glas des Gerstensaftes in der Hand gehören auch zu den Aufgaben der Bewerber. Jeder von ihnen darf anschließend als Belohnung ein Foto mit nach Hause nehmen.

Damit die Mimik auch stimmt, gibt Karin Graf vom Burghoftheater den Modellen Tipps und Anweisungen. Eine „strenge” Jury wacht über das Casting und wird auch den besten Bewerber auswählen. Zur Jury gehören Svenja Josteit, Friedel Recker, Rüdiger Fröschen, Petra Leonhard und Karin Graf. Allerdings ähnelte das lockere Casting eher einem Familienfest, und es durfte auch gerne Ketsch probiert werden.
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