Stolberg - „Das Haus in Montevideo” im Kulturzentrum

„Das Haus in Montevideo” im Kulturzentrum

Von: Heike Eisenmenger
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Uschi Faust (links) und Kollegen der Theatergruppe „Applaus” bei einer Probe. Beim der Aufführung „Das Haus in Montevideo” mimt sie die getreue Professorengattin. Foto: H. Eisenmenger

Stolberg. Mit der Moral ist das so eine Sache, wo beginnt die Tugend und ab welchem Punkt wird sie zur Farce, zu einem starren Korsett, welches das Leben einengt, statt ihm Stabilität zu geben. Diese Erfahrung muss Professor Traugott Nägler machen.

Der Professor führt mit seiner Frau und den zwölf gemeinsamen Kindern ein glückliches Leben. Da ereilt ihn die Nachricht vom Tod seiner Schwester, die vor vielen Jahren schwanger nach Südamerika ausgewanderte, weil sie ein uneheliches Kind erwartete und deshalb von ihrer Familie verstoßen worden war.

Bei der Testamentsverlesung in Montevideo erfährt der Professor, dass Atlanta, sein ältestes Kind, die Alleinerbin ist. Vorausgesetzt, Atlanta, die bereits verlobt ist, bringt vor der Heirat ein Kind zur Welt.

Wie es weitergeht, ob Atlanta tatsächlich den Willen ihrer Tanten folgt, das erfahren die Besucher des Theaterstückes „Das Haus in Montevideo” aus erster Hand.

Es ist das Jubiläumsstück, das die Theatergruppe „Applaus” - anlässlich ihres 20. Bestehen aufführen wird. Das Jubiläum der Theatergruppe, die im Heimat- und Eifelvereins Breinig eine eigene Abteilung bildet, wurde im Dezember groß gefeiert.

Im Internet gab es eigens eine Abstimmung, durften die Freunde des Laientheaters wählen, welches der in zwei Jahrzehnten aufgeführten Stücke sie noch einmal gerne sehen würden.

„Das Haus in Montevideo”, geschrieben von Curt Goetz, der 1888 in Mainz geboren wurde, hat beim Voting klar gewonnen. Uraufgeführt wurde das Stück 1945 erstmalig am Broadway. Es ist eine Komödie, die die Zuschauer zum Lachen bringt, die aber auch eine Botschaft hat: Nämlich die, dass man nicht mit Steinen werfen sollte, wenn man im Glashaus sitzt. „Applaus” führte das Stück bereits 1990 auf.

Wer die Aufführung damals nicht miterlebt hat, für den bietet sich im März gleich mehrere Chancen, das nachzuholen. Der Vorhang öffnet sich am Samstag, 21. März, um 19.30 Uhr im. Weitere Termine sind am Sonntag, 22. März, um 16 Uhr; Samstag, 28. März, um 19.30 Uhr und am Sonntag, 29. März, um 16 Uhr. Veranstaltungsort ist das Kulturzentrum Frankental.
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