Stolberg-Donnerberg - Das Gerätehaus erstrahlt in völlig neuem Glanz

Das Gerätehaus erstrahlt in völlig neuem Glanz

Von: Toni DÃrflinger
Letzte Aktualisierung:

Stolberg-Donnerberg. Die Veränderungen am Feuerwehrgerätehaus der Donnerberger Löschgruppe sind nicht nur im Innen-, sondern auch im Außenbereich sichtbar.

Denn das an der Heidestraße liegende Gebäude hat durch die Aufstockung der Fahrzeughalle und den Neuanstrich mit frischer grauer Farbe ein gänzlich anderes Bild bekommen. Ins Auge fallen aber auch die Korrekturen im Innenbereich. Dort wurden sämtliche alte Räume umgebaut und einer anderen Nutzung zugeführt. Außerdem wurde Platz geschaffen für die Unterstellung eines zweiten Einsatzfahrzeugs. Vorgestellt wurden die baulichen und technischen Veränderungen jetzt dem SPD-Ortsverein Ost, der sich - angeführt von Stolbergs stellvertretender Bürgermeisterin Hildegard Nießen und dem OV-Vorsitzenden Reiner Jopke - ein Bild von der Umbaumaßnahme machte.

Neu ist auch der große Schulungsraum über der Fahrzeughalle, der nur geschaffen werden konnte, weil dem Feuerwehrgerätehaus ein weiteres Stockwerk hinzugefügt wurde. Dass die Umgestaltung auch Eigenleistungen erforderlich machte, bestätigt Hubert Fröschen, Leiter der Donnerberger Löschgruppe: „Wir haben nicht nur Abbruch- und Anstricharbeiten vorgenommen, sondern auch Zwischendecken und -wände eingezogen”, versichert der 41-Jährige, der derzeit gemeinsam mit seinen Kollegen an der Straßenfront 60 Quadratmeter Pflastersteine verlegt. Sie wurden von einem Eschweiler Privatmann gesponsert und werden für die Anlegung von fünf weiteren Pkw- Stellplätzen genutzt. 245.000 Euro hat der Umbau gekostet: Finanzielle Mittel, die laut Fröschen dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung entstammen.

Ergänzt wurden die Mittel durch die umfangreichen Eigenleistungen der 35 Männer und Frauen im Alter von 18 bis 59 Jahren. Sie waren seit August vergangenen Jahres zwei bis drei mal wöchentlich - in Fünfer- oder Zehnergruppen aufgeteilt - im Gerätehaus anzutreffen, um Mauern und Schutt zu beseitigen, Durchbrüche zu schaffen und Deckenelemente zu montieren.

Planung von Christoph Baumanns

Die Planung und Statik des Umbaus hat Christoph Baumanns, stellvertretender Leiter von Stolbergs Freiwilliger Feuerwehr und langjähriger Leiter der Donnerberger Löschgruppe, selbst erstellt. Als Grundlage hat der 43-jährige Bauingenieur die Ideen berücksichtigt, die die Mitglieder der Löschgruppe entwickelt hatten. Sie hatten schon im Vorfeld des Umbaus Papier und Bleistift zur Hand genommen, um den alten Räumen eine neue Gestalt zu geben und Platz für Ausbauten zu gewinnen.

So wird der alte, im Erdgeschoss liegende Schulungsraum jetzt als Umkleidebereich genutzt. Direkt daneben liegen die neuen Sanitär- und Duschanlagen. Umgebaut wurde auch die Fahrzeughalle. Sie wurde um drei Meter vorgezogen und bietet jetzt Platz für zwei Einsatzfahrzeuge. Zu den Neuerungen gehört auch die Montage einer leistungsstarken Absauganlage. Über der Halle liegt der neue Schulungsraum, dessen Kapazität effektiveres Arbeiten zulässt.

Noch nicht aufgebaut ist die von dem früheren Feuerwehrseelsorger Ferdi Bruckes gesponserte Küche. „Pfarrer Bruckes, der in Baesweiler einen neuen Wirkungskreis gefunden hat, hat uns beim Umzug seine alte Küchenzeile überlassen”, berichtet Fröschen, der das Geschenk als neuwertig und fast ungebraucht bezeichnet. Neu ist auch das im Garagenanbau aufgestellte Notstromaggregat, das im Katastrophenfall die Energieversorgung des Gerätehauses sicherstellen soll. Es wurde von der Städteregion zur Verfügung gestellt, die neben Donnerberg auch die in Atsch und Mausbach beheimaten Feuerwehrgerätehäuser mit Notstromaggregaten ausgerüstet hat. Offizielle Einweihung am Himmelfahrtstag

Die Einweihung des umgebauten Donnerberger Geräteshauses erfolgt am Donnerstag, 2. Juni (Christi Himmelfahrt), ab 10 Uhr.

Geplant ist Live-Musik mit den Inde- Rebellen, dem Spielmannszug der Feuerwehr und den Donnerberger Trompetenbläsern. Außerdem wird die Showtanzgruppe der KG De Wenkbülle auftreten.
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