Columbia Donnerberg: Neuer Platz und neue Kooperation für die Zukunft

Von: Nadine Tocay
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Markus Baginski, Vorsitzender des FSV Columbia Donnerberg, freut sich über die Fortschritte seines Vereins. Foto: Tocay

Stolberg. Einst waren sie Konkurrenten, mittlerweile sind sie ein eingespieltes Team. Die Fusion brachte ihnen nicht nur einen starken Zusammenhalt, sondern auch ein komfortableres Spielgefühl. Die Rede ist vom FSV Columbia Donnerberg.

 Der Fußballverein spielt nämlich seit vergangenem Jahr nicht mehr auf Asche, sondern auf Kunstrasen. „Es gab damals das Angebot der Stadt, dass Vereine, die fusionieren, einen finanziellen Anteil für die Legung eines Kunstrasens dazubekommen“, erklärt der Vorsitzende Markus Baginski. Und so wurde 2015 aus dem FC Columbia Stolberg und dem TSV Donnerberg der FSV neugegründet.

Schon länger seien die Vorstände der Vereine damals im Gespräch gewesen. Man habe dann entschieden, das Angebot der Stadt anzunehmen – auch weil man merkte, dass es immer schwieriger wurde, Jugendliche aufgrund der Aschenplätze an die Vereine zu binden.

Dass die Zusammenlegung die richtige Entscheidung war, da ist Baginski sich auch heute noch sicher: „Wir zählen mittlerweile insgesamt rund 250 Mitglieder. Und wegen des Rasens hat sich sogar eine dritte Seniorenmannschaft aus ehemaligen Spielern gegründet. Auch als Vorstand haben wir gut zusammengefunden“, sagt er. Bei den wichtigen Dingen sei man sich in der Führung schnell einig gewesen; auch auf die Farbe für das neue Logo habe man sich damals zügig einigen können. Aus dem Rot und Schwarz vom TSV sowie dem Blau und Weiß der Columbianer wurde ein rot-weißes Logo kreiert, auf dem in teils schwarzen, Buchstaben der neue Name prangt.

Spielgemeinschaft der Jugend

Die Columbia gab ihr Gelände auf, und zog mit ihren Spielern zum TSV. Die Trainer sind geblieben, die Vorsitzenden und Geschäftsführer organisierten sich neu. Besondere Aktionen, bei denen sich die Spieler besser kennenlernen konnten, gab es keine. Das sei aber auch nicht nötig gewesen, so Baginski. „Schon ein Jahr vor der Zusammenlegung, wurde eine Spielgemeinschaft der Jugend gegründet. Dann war das mit dem Fusionieren kein Problem, sie kannten sich ja alle schon“, berichtet er.

Aufstieg in die Bezirksliga

Und in seiner jungen Vereinsgeschichte kann der Columbia Donnerberg schon einen großen Erfolg für sich verbuchen, denn seit rund zwei Wochen steht fest: Er steigt in die Bezirksliga auf. „Das wäre ohne unseren Rasen auch nicht möglich gewesen“, ist der Vorsitzende sich sicher.

Vereinsgebäude saniert

Neben der Verlegung wurde auch die Sanierung des Vereinsgebäudes in Angriff genommen und unter anderem eine neue Heizungsanlage eingebaut. Rund 500.000 Euro kosteten die Maßnahmen insgesamt. Den Großteil, rund 400.000 Euro, übernahm die Stadt.

Und noch eine weitere Neuerung hat der Verein zu verkünden: In der kommenden Saison wird es eine Kooperation mit der Rhenania Eschweiler geben. Vier Mädchen- und zwei Bambini-Mannschaften werden Spielgemeinschaften bilden. „Unser Ziel ist es, den Verein weiterzuentwickeln, und dabei geht es ja nicht nur um einen Rasen“, unterstreicht Baginski.

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