Columbia bleibt noch Zeit bis Silvester 2016

Von: Jürgen Lange
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Das Ende des Spielbetriebes auf der vom FC Columbia genutzten Sportplatz am Trockenen Weiher ist absehbar. Foto: J. Lange

Stolberg. Spätestens bis Ende nächsten Jahres soll der FC Columbia Stolberg nicht mehr auf den von ihm genutzten Sportplatz Krakau angewiesen sein. Zumindest gehen die Stadtverwaltung und die Stolberger Bauland GmbH (SBG) davon aus, dass ab 2017 das Neubaugebiet Stadtrandsiedlung vom Trockenen Weiher aus erschlossen werden kann.

Einen zunächst bis zum 30. Juni 2017 befristeten Optionsvertrag, der sich ohne Aufkündigung automatisch verlängert, über den Verkauf von städtischen Flächen an die SBG soll der Hauptausschuss auf seiner Sitzung am 28. April beraten und der Stadtrat am 19. Mai beschließen. Die Option, das geräumte Gelände zu kaufen, als Bauland zu entwickeln und zu vermarkten, soll als ersten Bauabschnitt zunächst 58.500 Quadratmeter des insgesamt rund 22 Hektar großen Areals umfassen: vom Trockenen Weiher entlang der Stadtrandsiedlung die westliche Fläche bis zur Bebauung an Otto-Lilienthal- und Untere Donnerbergstraße etwa in Höhe der Einmündung Malmedyer Straße.

Und damit gehören auch die beiden Sportanlagen Krakau zum ersten Bauabschnitt. Während der FC Stolberg bereits die Nutzung von Fußball- und Tennisanlage aufgegeben hat, wird bei einer angestrebten Fusion des FC Columbia mit dem TSV Donnerberg eine Aufwertung der Sportanlage an der Birkengangstraße erwartet: Quasi nach Gressenicher Vorbild soll der Aschenplatz in eine Kunstrasenanlage umgewandelt und um ein Kleinspielfeld erweitert werden. Erste Überlegungen dazu werden derzeit zwischen Verein und Verwaltung abgestimmt, bevor die Kosten- und Zuschussfrage zu klären ist, und die Bauleitplanung an der Birkengangstraße anzulassen wäre. Zeitlich wird eine rechtzeitige Inbetriebnahme der Anlage für machbar gehalten.

Entsprechend lange wird auch mit den Vorbereitungen für die Erschließung des Neubaugebietes kalkuliert. Die Entwicklungskosten des ersten Bauabschnittes inklusive von Gutachten, aber ohne unvorhersehbaren Überraschungen werden mit rund 130.000 Euro kalkuliert.

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