Christen und Muslime feiern zusammen das Fest „Iftar“

Von: dö
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. „Iftar“: Das Fest des Fastenbrechens – traditionell markiert es das Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan – wollen die türkisch-muslimischen Gemeinden und Vereine der Kupferstadt bereits zum siebten Mal in Folge gemeinsam mit der nichtmuslimischen Bevölkerung feiern.

Ort der Veranstaltung, die am Donnerstag, 16. Juli, ab 21 Uhr stattfindet, ist die Stadthalle an der Rathausstraße. Einlass ist bereits um 20.30 Uhr.

Dort erwartet die Gäste ein aus Gebeten, Korantexten, gemeinsamen Essen und Musikbeiträgen bestehendes Programm. „Das Gemeinsame steht dabei im Vordergrund. Egal ob Moslem oder nicht, jeder ist willkommen. Denn gemeinsam wollen wir ein Zeichen setzen für Frieden, Verständigung und Toleranz. Eine gute Gelegenheit für Miteinander ins Gespräch zu kommen. Besser miteinander als übereinander reden“, versicherte Ahmet Ekin, Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt Stolberg. Er stellte gemeinsam mit Ahmet Yildiz von der Vereinigung der türkischen Geschäftsleute (Side) und den anwesenden Vertretern der türkischen Moschee-Gemeinden in der Rathaus- und Eschweilerstraße sowie der Schneidmühle jetzt das Programm vor.

Mit im Boot ist auch der ostansässige Verein „Türk-Fedarasyon“. Diese Kooperation ist erforderlich, weil man die Kosten für die Iftar-Veranstaltung gemeinschaftlich schultern will. Denn laut Ekin sollen rund 1400 Portionen eines mehrgängigen Menüs ausgegeben werden, das für die Beteiligten mit keinerlei Kosten verbunden ist.

Geplant ist nämlich ein traditionelles Iftar-Essen, das im wesentlichen aus einer Linsensuppe, einer Gemüsebeilage, Reis und Rindfleisch sowie einem türkischen Gebäck als Nachtisch bestehen wird. Allerdings wird es diesmal kein Feuerwerk geben.

Stattdessen ist pünktlich um 21.51 Uhr, dem Zeitpunkt des Sonnenunterganges, der auch gleichzeitig den Fastenmonat Ramadan beendet, ein dreiminütiger Gebetsruf geplant, der von der Ditib-Moschee an der Rathausstraße erschallen soll. Ergänzend dazu sind Gebete und Korantexte vorgesehen. Aber auch einen Musikbeitrag wird es geben. Als Überraschung für die Gäste gedacht, wird ein Flötenspieler traditionelle türkische Musik bieten, wie sie auch von den Derwischen in Konya gepflegt wird.

Neben Kommunalpolitikern und den Geistlichen der evangelischen und katholischen Kirche haben auch der türkische Arbeitsattaché Oguz Tuncay und der religiöse Attaché Ahmet Dilek bereits ihr Kommen zu gesagt.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert