Stolberg - Chorgemeinschaft reißt das Publikum im Kulturzentrum mit

Chorgemeinschaft reißt das Publikum im Kulturzentrum mit

Von: Hans-Leo Recker
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Zogen das Publikum im Kulturzentrum in ihren Bann: Die Mitglieder der Chorgemeinschaft „Rheintreue Stolberg/Männerchor ASEAG Aachen-Eschweiler”. Foto: H.-L. Recker

Stolberg. Ungetrübte Fröhlichkeit und große Lebensfreude gepaart mit musikantischem Schwung bestimmten das Frühlingskonzert der Chorgemeinschaft „Rheintreue Stolberg/Männerchor ASEAG Aachen-Eschweiler” im Kulturzentrum Frankental.

Mit ihrem bunten Programm aus bekannten volkstümlichen Weisen bescherten die Sänger um Hans Geicht den vielen Zuhörern einen kurzweiligen musikalischen Maiabend. Wesentlichen Anteil an dieser aufgeräumten, fröhlichen Stimmung hatten die „Cornelius-Bläser Kornelimünster”, die mit ihren flotten Darbietungen eine vorzügliche Ergänzung zu den Liedern der Chorgemeinschaft bildeten.

Bereits zum Auftakt beim obligatorischen „Sängergruß” war zu spüren, dass Leiter Hans Geicht seine Sängerschar klanglich gut eingestellt hatte. Dadurch gewann der Chor bei den ersten Liedern von Franz Silcher, den bekannten „Hab oft im Kreis der Lieben”, „Maidle lass dir was erzähle” und „Rosenstock Holderblüht” rasch an Sicherheit und Ausdruck mit der Folge, dass bei jedem Rhythmus- und Tempowechsel, bei jeder dynamischen Variante der Chorklang geschlossen wie präzise blieb und die Texte sehr gut zu verstehen waren. So auch bei dem Kanon „Aber die Musica” und der munteren Weise „Frohsinn lacht uns heut” sowie bei den beiden beschwingten Tanzliedern aus Böhmen und Sizilien.

Lustig und lebendig gestaltet

Dieses Gesangsvergnügen setzte sich auch nach der Pause fort, als die Chorgemeinschaft mit russischer und ungarischer Folklore aufwartete, mit einem rasanten Kosakenritt in „Raspaschol” und dem temperamentvollen Csardas „Zigeuner spiel auf”. Und auch der Abschluss des Konzertes überzeugte durch die überaus lebendige und lustige Gestaltung einer „Estnischen Hochzeit” und der Gedanken an „Mein Christian”.

Die Zuhörer hatten ihre helle Freude an diesen gelungenen Vorträgen. Diese begeisterte Zustimmung galt ebenso den abwechslungsreichen Bläserklängen des Gastensembles aus Kornelimünster, das mit populären Schlagern, Musicalmelodien, Swing, Volksmusikwalzer und lateinamerikanischen Rhythmen überraschte - tritt das Septett, bestehend aus drei Trompeten, zwei Posaunen, Horn und Tuba, doch eigentlich nur kirchenmusikalisch mit klassischen Stücken in Erscheinung.

Umso bewundernswerter, wie selbstverständlich das Ensemble beispielsweise Toni-Marshall-Hits, den „Odenwald-Walzer” oder Dvoraks „Humoreske” in einer Swingversion intonierte. Das animierte das Publikum zum Mitsingen und beim Zugabestück „Hallo Dolly” zum Mitklatschen - Ausdruck, wie dieses Frühlingskonzert ankam und rundum gefiel und mit dem von allen Mitwirkenden vorgetragenen „Fliegermarsch” erfolgreich zu Ende ging.
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