CDU und SPD sprechen sich gegen Einbahnstraßen in Büsbach aus

Von: -jül-
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Stolberg-Büsbach. Eine im Ort und im Rathaus für Büsbach diskutierte Einbahnstraßenregelung für Bischof- und Galmeistraße soll es nicht geben; zumindest dann nicht wenn es nach dem CDU-Ortsverband geht.

„Der Vorstand hat sich gegen die Einbahnstraßen ausgesprochen“, erklärte Vorsitzender Siegfried Pietz. Das Ratsmitglied und seine beiden Kollegen Fritz Thiermann und Michael Thomas würden durch Einbahnstraßen Probleme auf den Ort zukommen, sagten sie im Vorfeld der öffentlichen Mitgliederversammlung. Sie beginnt am Dienstag um 18.30 Uhr im Restaurant Kreuzberg und führt den „Dialog mit den Bürgern“ auf der Tagesordnung.

Und auch die Kollegen der Büsbacher SPD kamen zu den gleichen Erkenntnissen: „Der SPD Ortsverein Nord-Süd spricht sich nach reiflicher Überlegung gegen die Einführung von Einbahnstraßenlösungen im Bereich der Bischof- und der Galmeistraße aus“, erklärte am Abend Heinrich Offermann, der stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins.

„Wir sind der Überzeugung, dass die Nachteile einer solchen Regelung, im Bezug auf Büsbach insgesamt, aber vor allem für die Ortsmitte, höher anzusetzen sind, als eventuelle Vorteile in einzelnen Straßenbereichen“, sagte das Büsbacher Ratsmitglied. Der Ortsverein habe sich intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt, mit Bürgern, Vereinsvertretern und Geschäftsleuten diskutiert sowie abgewogen.

Am Mittwoch um 17.15 Uhr unternimmt der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr eine Ortsbesichtigung zu dem Thema. Treffpunkt ist die Ecke Galmeistraße / In der Dell. Um 19.30 Uhr folgt im Büsbacher Bürgerhaus eine Informationsveranstaltung der Stadt und der IG Büsbach über das Konzept zur Gestaltung des Dorfmittelpunktes.

Es umfasst im Kern den Bereich der Konrad-Adenauer-Straße von den Bushaltestellen Markt bis zur Einmündung Galmeistraße sowie Bischof­straße, „Auf der Höhe“ und „Am Denkmal“. Das Dorfkonzept und die Ausbaupläne der Stadt für die Galmeistraße, werden von der Einbahnstraßen-Debatte tangiert.

Diese hatte Karl-Wilhelm Stettner mit einem Bürgerantrag ausgelöst, die Bischofstraße vom Lehmkaulweg bis zur Einmündung „Auf der Höhe“ und die Galmeistraße zum Lehmkaulweg als Einbahnstraße auszuweisen.

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