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CDU sieht sich gerüstet für den Sturm aufs Rathaus

Von: -jül-
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Neue Medien: Die Rede von Bürgermeister-Kandidat Dr. Tim Grüttemeier wurde gleich aktuell in sozialen Netzwerken gepostet.
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Die Kandidaten der CDU von Atsch bis Münsterbusch (v.l.): Reiner Bonnie (Wahlbezirk 01 Atsch), Lutz Hillinger (02 Atsch), Eberhard Koslowski (03 Velau), Paul M. Kirch (04 Unterstolberg), Martin Hennig (05 Oberstolberg), Kunibert Matheis (06 Donnerber), es fehlt Jens Franck (07 Donnerberg), Hans-Josef Siebertz (08 Donnerberg), Marc Delzepich (09 Gressenich/Schevenhütte), Rita Felden (10 Mausbach/Werth), Hans Bruckschen (11 Mausbach), Jochen Emonds (12 Vicht), Heinz-Gerd Braun (13 Zweifall), Dr. Tim Grüttemeier (14 Venwegen/Breinig), Artur Kaldenbach (15 Breinig), Ben Grendel (16 Breinig/Breinigerberg), Fritz Thiermann (17 Dorff/Büsbach), Siegfried Pietz (18 Büsbach), Karina Wahlen (20 Liester) Michael Thomas (19 Büsbach Liester), es fehlt Markus von der Stein (21 Münsterbusch) und Ludwig Hahn (22 Münsterbusch).

Stolberg. „Als einzige Partei in Stolberg haben wir ein kommunalpolitisches Programm“, freut sich Jochen Emonds. Seit Jahrzehnten schreiben die Christdemokraten ihre programmatischen Aussagen konsequent fort, passen sie den Herausforderungen der Zeit an und haben nun erstmals auch die breite Öffentlichkeit an der Erarbeitung beteiligt, unterstreicht der Parteivorsitzende den Anspruch von Transparenz und Bürgernähe.

Paul Matthias Kirch, der Leiter der Arbeitsgruppe, stellt es an diesem Abend noch einmal kurz vor, erläutert die mit den Anregungen von den Ortsversammlungen überarbeiten Passagen. Die knapp 90 Mitglieder, die in den Saal von „Angie‘s Bistro“ gekommen sind, sind zufrieden. Keine Änderungsanträge, keine kontroversen Diskussionen, sondern ein einstimmiges Votum zu den Aussagen für die nächste Legislaturperiode unterstreichen das optimistische Wohlgefühl, in dem sich die Partei auch bei diesem Wahlparteitag sieht – nicht nur getragen vom bundespolitischen Rückenwind, wie der Kreisvorsitzende Axel Wirtz den Trend beschreibt.

„Kampfes- und Aufbruchstimmung“, diagnostiziert Helmut Etschenberg bei seinen Grußworten gleich zu Anfang. „Siegeswillen“ zeichne die CDU in diesem Jahr aus, sagt der Städteregionsrat. Stolberg biete hervorragende Perspektiven für die CDU. Sie werde die Kupferstadt so nach vorne bringen, wie es sich für diese Stadt gehöre. „Endlich Gestalten statt nur verwalten“, werde Tim Grüttemeier Stolberg, wenn er am 25. Mai als Bürgermeister gewählt sei, sagt der Städteregionsrat.

Und der Kandidat für die Spitzenposition im Rathaus gibt die Lorbeeren auch gerne zurück. „Ich werde mir bei Dir sicherlich einiges für meine Arbeit als Bürgermeister abgucken“. Denn Helmut Etschenberg sei ein Vorbild, wie man eine Verwaltung führe und trotzdem mit den Menschen in der Region im Gespräch bleibe. Frischen Wind und neue Ideen in die Stolberger Verwaltung bringen, will Tim Grüttemeier, um die Zukunftschancen dieser Stadt zu nutzen. Und in seiner mit großem Applaus aufgenommenen Rede differenziert der Bürgermeister-Kandidat sehr fein, als er auf die Herausforderungen zurückblickt, die sich vor gut zwei Jahren der ersten großen Koalition in Stolberg stellten. Die drohende Überschuldung ohne Zerschlagung der sozialen Strukturen abzubauen, die Veränderungen von Schullandschaft, Kindergärten, Sport- und Stadtentwicklung zu gestalten.

„Gestalten statt verwalten“

Aus seiner Sicht beweise ein Vergleich mit heute, dass „die gemeinsame Koalition von CDU und SPD Stolber gutgetan hat“, sagt Grüttemeier. Obwohl die Sozialdemokraten während der nächsten Wochen der größte Mitbewerber sei, wäre es nicht recht, den Partner aus wahltaktischen Gründen schlecht zu reden. „Wir wollen diese konstruktive Zusammenarbeit fortsetzen“, betont Grüttemeier, um zugleich zu betonen, das „das größte Hindernis für diese Zusammenarbeit und die Entwicklung unserer Stadt Ferdi Gatzweiler war und ist.“

Das belegt der Herausforderer an diesem Abend mit drei Beispielen: die Probleme mit dem Seniorenzentrum der AWO in Süssendell, die Probleme mit dem Wertstoffhof und ganz aktuell die Verwirrungen um die Sanierung des Hauptbahnhofs. Immer wieder habe die große Koalition die Arbeit des Bürgermeisters erledigen müssen, behauptet Grüttemeier. „Vorantreiben statt behindern“, das wolle er dagegen, Wirtschaftsförderun und Arbeitsplätze sowie Finanzen zur Chefsache machen, neue Akzente in der Stadtentwicklung setzen, die Breitbandversorgung ausbauen, die Nahversorgung sicherstellen sowie Bürger, Geschäftsleute und Stadtmarketing intensiv in die Diskussionsprozesse einbinden. „Nicht verhindern, sondern die Zukunft gestalten“, will Tim Grüttemeier.

Diese Aufbruchstimmung greift auch der Landtagsabgeordnete auf. „Tim ist es gelungen, den Bürgermeister vor sich herzutreiben“, sagt Axel Wirtz. Selbst verdiente Genossen würden Ferdi Gatzweiler nicht mehr vertrauen. In den kommenden sechs Jahre biete sich der CDU die Chance, gemeinsam mit den Bürgern Stolberg zu gestalten.

Bei so viel Zuversicht gibt‘s auch am Personaltableau, das Vorstand und Verbände einvernehmlich aufgestellt haben, nichts zu rütteln. Keine Nachfragen, keine Kampfkandidaturen, keine Debatten: Mit im Schnitt 95 Prozent werden Wahlkreisbewerber, ihre Koppelkandidaten und die Reserveliste verabschiedet. Die Stolberger CDU ist mit sich im Reinen und sprüht vor Optimismus.

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