Stolberg - CDU setzt sich für eine Aufgrabungssperre ein

CDU setzt sich für eine Aufgrabungssperre ein

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Stolberg. Zum Beginn der Sommerferien hat die CDU einen Antrag an den Bürgermeister gestellt, welcher das Ziel hat, die Stolberger Bürger vor ständig neuen Baustellen in ihren Straßen zu schützen.

„Häufig werden Straßen an ein und derselben Stelle kurz hintereinander mehrfach aufgebrochen, obwohl die Baumaßnahmen der Stadt und der Energieversorgungsunternehmen mit genügend gutem Willen und Organisationsvermögen auch in einem Rutsch hätten durchgeführt werden können“, beschreibt der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Tim Grüttemeier die Problematik, welche zu der Idee hinter dem Antrag geführt hat.

Die Verwaltung soll in der nächsten Ratssitzung beauftragt werden, die Umsetzbarkeit einer sogenannten Aufgrabungssperre in Stolberg zu prüfen und ihre Vor- und Nachteile zu analysieren.

„Die Aufgrabungssperre ist eine Klausel in einer technischen Rahmenvereinbarung in einem Vertrag zwischen einer Stadt und einem Versorgungsunternehmen. In der Klausel verpflichtet sich der Energieversorger dazu, seine Baustellen nach Möglichkeit vorausschauend zu planen, sodass die Straßendecke nicht ständig neu aufgerissen werden muss und die Anwohner durch eine neue Baustelle eingeschränkt werden“, erläutert die stellvertretende Bürgermeisterin Karina Wahlen.

Die Aufgrabungssperre wird u. a. von der Stadt Köln regelmäßig in Zusammenarbeit mit Versorgungsunternehmen angewandt. Sie findet häufig bei der Umrüstung von Ölheizungen auf Gasheizungen Anwendung. Indem die Energieversorger ihre planbaren Baumaßnahmen in einem Zeitraum durchführen, in welchem die Stadt ohnehin Straßenbauarbeiten in dem entsprechenden Abschnitt vornimmt, entfallen für das Versorgungsunternehmen die Kosten, die durch eine zweite Aufgrabung entstanden wären.

Rücksicht gefragt

„Es geht bei der Aufgrabungssperre letztlich um gegenseitige Rücksichtnahme. Wenn das in Stolberg funktioniert, haben alle was davon: das Versorgungsunternehmen hat weniger Kosten und der Bürger vor der Haustür weniger Ärger“, fasst Tim Grüttemeier zusammen.

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