CDU scheitert mit Einsprüchen

Von: -jül-
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Stolberg. Zurückgewiesen hat die Koalition im Stadtrat die Einsprüche der CDU zu zwei Beschlüssen des Schulausschusses - im Falle der abzuspeckenden Sanierung des Schulhofes Hermannstraße mit Unterstützung von Linken und UWG.

Zuvor hatte Jochen Emonds für die CDU bemängelt, dass die Entscheidung ohne Rücksprache mit der Schulleitung getroffen worden sei. Stattdessen hätte man unter Beteiligung der Hermannschule eine Minimallösung erarbeiten und auf Sponsorensuche gehen müssen.

Angesichts der Finanzlage sei das nicht möglich, verwies Dieter Wolf (SPD) auf einen konsequenten Sparkurs der Koalition. Dies bedeute jedoch nicht, dass am Schulhof nichts geschehe. Aus Gründen der Verkehrssicherheit müsse die desolate Schulhofmauer durch einen Zaun ersetzt werden.

Bei dieser Gelegenheit werde auch der Zaun hinter das Wäldchen an die Birkengangstraße versetzt, so dass der Schulhof größer werde. Aber: „Geld für eine Möblierung ist nicht vorhanden.” Man dürfe „keine weiteren Begehrlichkeiten wecken”, pflichtete Bernd Engelhardt (FDP) bei.

Zustimmung erhielt die CDU bei ihrem Einspruch gegen den aus ihrer Sicht „unzureichenden Fragebogen” zur Akzeptanz einer Gesamtschule von Mathias Prußeit (Linke): „Der Fragebogen ist nicht qualifiziert.” Das Ergebnis könne die Stolberger Schullandschaft komplett verändern. „Ich weiß nicht, warum die Koalition die Fachkompetenz der Schulleiter fürchtet wie der Teufel das Weihwasser.”

Eben die Nichteinbeziehung der Schulleiter hatte zuvor Jochen Emonds ebenso beklagt wie die Nichtberücksichtigung der Vorschläge des Soziologen Wolfgang Joussen, der dafür von der Stadt eigens beauftragt und bezahlt worden sei. „Hier setzen sie sich über die Sachkompetenz hinweg, die sie sonst immer einfordern”, so Emonds.

Zurückgewiesen wurde aber auch dieser Einspruch mit den Stimmen von SPD, FDP und Grünen.
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