CDU-Ratsherr sorgt sich um Fördermittel

Von: Kolja Linden
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Die Grundschule Zweifall wird mit Fördergeldern erweitert. Nach Angaben des Hochbauamts sollen die Maßnahmen rechtzeitig, also bis Ende des Jahres, abgeschlossen sein. Foto: K. Linden

Stolberg. Es geht um Fördermittel in insgesamt siebenstelliger Höhe. 676.000 Euro für die Grundschule Zweifall und 730.000 Euro für die Kogelshäuserschule sind längst bewilligt, mit denen die beiden Einrichtungen um- bzw. ausgebaut werden sollen.

Doch Ludwig Hahn macht sich Sorgen, dass Fördergelder des Landes zurückgezahlt werden müssen, wenn die Bauarbeiten nicht bis zum 31. Dezember 2009 abgeschlossen werden können.

Eine entsprechende Anfrage hatte der schulpolitische Sprecher der CDU an Kämmerer und Schuldezernent Dr. Wolfgang Zimdars gestellt und sich seine eigene Antwort darauf schon einmal selbst gegeben: „Da hat Herr Zimdars gepennt”, sagte Hahn angesichts der Tatsache, dass an beiden Schulen noch nicht mit den geplanten Arbeiten begonnen worden sei.

Doch ganz so einfach ist die Sache nicht. Nach Auskunft von Ulrich Coopmann, Leiter des Hochbauamts der Stadt, ist nämlich mit einer fristgerechten Fertigstellung der Baumaßnahmen an der Grundschule Zweifall zu rechnen. Damit erübrige es sich auch, Hahns Frage nach eventuellen Regressansprüchen durch die Landesregierung zu beantworten, so Zimdars auf Anfrage unserer Zeitung.

Anders sehe es in der Tat bei der Hauptschule Kogelshäuserstraße aus. Wie berichtet, beginnen dort die Baumaßnahmen voraussichtlich im Sommer, aufgrund des großen Umfangs werden sie aber nicht vor Jahresfrist fertiggestellt sein. Das, so Zimdars auf Anfrage, sei aber auch gar nicht nötig. Denn, so der Kämmerer weiter, für die Inanspruchnahme der Fördergelder reiche es aus, die Vergabe der Aufträge in doppelter Höhe des Förderzuschusses zu belegen.

Bislang beträgt die Höhe der in Auftrag gegebenen Ingenieurleistungen knapp 400000 Euro. Weitere Ausschreibungen folgen aber im Laufe des Jahres, so Zimdars. Ende Mai sollen die Auftragsvergaben für Rohbau, Gerüst, Heizung, Lüftung, Sanitär- und Elektroarbeiten stattfinden, im Juni die Zimmer- und Dachdeckerarbeiten vergeben werden. Fenster sollen nach dem Bauzeitplan im Juli, die Fassade im August folgen. „Das Hochbauamt wird alles tun, was nötig ist, um diese Ziele zu erreichen”, versichert der Kämmerer.
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