CDU-Ortsverband Mitte bietet sich an als Kümmerer für die Innenstadt

Letzte Aktualisierung:
4714168.jpg
„Öffnung ohne Erfolg“: Der CDU-Ortsverband Mitte vermisst für die Bürger sichtbare Bemühungen um eine Belebung der Innenstadt.

Stolberg. „Es muss festgestellt werden, dass die angestrebte Wiederbelebung ausgeblieben ist“, bilanziert Martin Hennig zur Entwicklung Oberstolbergs und insbesondere des Steinwegs. Sogar der Bürgermeister komme zu dem Entschluss, dass der Steinweg sowieso keine Lobby mehr besitzt, so der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung und stellvertretende Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Mitte.

„Natürlich hat der Steinweg eine Lobby“, sagt Hennig. „Gerade die Nähe zum Vichtbach und zur Burg sollten Argumente genug sein, um eine ansprechende Lobby zu gestalten“. Allerdings seien seit der Steinweg-Öffnung weitere Anstrengungen von den Verantwortlichen nicht unternommen worden und „es wurde wieder nur diskutiert und schlecht geredet“.

Der Ortsverband fordert, dass kleine Maßnahmen umgesetzt werden, an denen der Bürger erkenne, dass was in der Stadt passiert. „Stadtentwicklungsmaßnahmen sind in jedem Falle für die Zukunft wichtig und notwendig, aber die Umsetzungen greifen viel zu spät und das ist heute zu wenig“, sagt Ortsverbands-Vorsitzender Kunibert Matheis. Hausbesitzer und Investoren müssten frühzeitig bei Vorhaben unterstützt werden. Das setze voraus, dass Rahmbedingen und Verantwortlichkeiten geschaffen werden und kein Verschiebebahnhof. Der Zeitpunkt für Investitionen sei gut, da Baugeld für Sanierungsmaßnahmen so günstig wie noch nie zu haben sei.

„Die Stadt hat kaum Einfluss auf die Hausbesitzer und wird auch in naher Zukunft nicht finanziell unterstützend eingreifen können“, sagt Matheis und hofft, dass sich die Hausbesitzer über ihre Immobilie Gedanken machen. „Zeitgemäße Nutzungsänderungen von Immobilien mit einer gleichzeitigen energetischen Sanierung bereichern nicht nur Oberstolberg, sondern auch den eigenen Gebäudewert“, so Matheis. „Wir vertrauen auf das bürgerliche Engagement.“ Zur Vermeidung, dass gute Projektideen verloren gehen, möchte der Ortsverband Mitte sich als Kümmerer anbieten. Mit Bauwilligen und Verwaltung sollen frühzeitig die Möglichkeiten eines Vorhabens ausgelotet werden. „Wir möchten durch unsere Kümmererstellung verhindern, dass frühzeitig gute Projekte nicht weiter verfolgt werden. Wir stellen uns vor, dass wir durch unsere Einbindung näher bei den Menschen sind, auf die unsere Stadt angewiesen ist“, zeigt sich Martin Hennig überzeugt.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert