Burgstraße: Bald plätschert Brunnen Nr. 6

Von: -jül-
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Die Arbeiten laufen und spätestens zur Stolberger Stadtparty ist der Brunnen wieder in Betrieb. Die historische Wanne zur Metallveredlung wurde im Rahmen der Altstadtsanierung aufgestellt. Foto: J. Lange

Stolberg. Brunnen mit ihren Wasserspielen sind immer ein Anziehungspunkt für Menschen. Sie sorgen für Aufenthaltsqualität und Gemütlichkeit, Kinder spielen gerne mit dem Wasser und Betrachter schätzen es, dem Plätschern zuzusehen.

Ein halbes Dutzend Brunnen sind in der Stolberger Innenstadt zu finden: die nadelförmigen Wasserfontainen auf dem Vorplatz der Stadthalle, der Brunnen auf dem Kaiserplatz bald in neuer Form, der Kupferbrunnen von Kunstschmied Matthias Peters an der Ecke Stielsgasse, auf dem Willy-Brandt-Platz der von Bonifatius Stirnberg geschaffene und von Roland Fuchs gestiftete Galminus-Brunnen sowie auf dem Alter Markt der Kupferschläger-Brunnen.

Gleich gegenüber an der Burgstraße ist Brunnen Nummer sechs eine eher trockene Angelegenheit. Er wurde in den 80er Jahren im Rahmen der Altstadtsanierung aufgestellt: eine historische Wanne, die einst zur Metallveredlung genutzt wurde.

Doch seit mehr als einem Dutzend Jahren ist die Anlage, die ein weiteres Stück der Stolberger Industriegeschichte symbolisiert nicht mehr in Betrieb. Neben mehrfachen Problemen mit dem Abfluss sorgt vor allem der Umstand, dass der Brunnen nur mit Frischwasser gespeist werden kann, für einen hohen Kostenaufwand.

Den wollten bislang weder Enwor noch Stadt tragen. Nachdem unsere Zeitung vor zwei Jahren auf den traurigen trockenen Zustand aufmerksam gemacht hatte, reagierten Verwaltung und Politik. Für dieses Jahr wurden im Haushalt 15.000 Euro flüssig gemacht. Dafür werden derzeit ein Wasserspeicher angelegt, ein Elektroanschluss gelegt und eine Umwälzpumpe mit Zeitschaltuhr installiert. Spätestens zum Stadtfest wird auch dieser Brunnen wieder eine Attraktion sein.

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