Stolberg - Bundesinnenminister lobt das Stolberger THW

Bundesinnenminister lobt das Stolberger THW

Von: Jürgen Lange
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Lässt gestern probehalber sei
Lässt am Donnerstag probehalber seine „stärkste Truppe” ausrücken: Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich mit MdB Helmut Brandt (l.), dem THW-Ortsbeauftragten Wolfgang Geicht (r.) und dem stellvertretenden Landesbeauftragten Klaus-Dieter Büttgen (2.v.r.). Foto: J. Lange

Stolberg. 20 Minuten vor der Zeit ist des Ministers Pünktlichkeit: Nicht nur mehr Zeit als geplant hat sich am Donnerstag Hans-Peter Friedrich (CSU) für seinen kurzfristig anberaumten Besuch beim Stolberger THW an der Oststraße genommen, sondern der Bundesinnenminister ist auch bestens informiert über einen der ältesten Ortsverbände, der vor 60 Jahren gegründet wurde.

„Sie hatten früher ihren Sitz auf der Burg”, sagt der „Chef” der Bundesorganisation beim Rundgang durch den Geräte- und Fahrzeugparcours, weiß das Lob auf die Qualitäten des alten Rundhauben-Mercedes-Lkw einzuordnen: „Aber nur, wenn er auch gut in Schuss gehalten ist”, würdigt Friedrich den „stolzen Bestand” des Stolberger Ortsverbandes.

Schnell ist der Minister mit dem Ortsbeauftragten Wolfgang Geicht, dem Kreisbeauftragten Thomas Johnen und dem stellvertretenden Landesbeauftragten, Klaus-Dieter Büttgen, sowie weiteren Helfern beim Fachsimpeln. Über Beleuchtungseinrichtungen, Ausstattung von Fahrzeugen und die „gesunde Konkurrenz” zur Feuerwehr.

Denn die Rekrutierung von Nachwuchs ist nach dem Wegfall des Ersatzdienstes auch für das THW zu einer Herausforderung geworden. Dabei erwies sich Helmut Brandt als erfolgreicher Helfer. Den Bemühungen des CDU-Bundestagsabgeordneten war es zu verdanken, dass dem Minister noch einmal zwei Millionen Euro für die Öffentlichkeitsarbeit des THW zur Verfügung gestellt wurden.

Davon profitierte auch die hiesige Geschäftsstelle: „Eine wichtige Investition in die Nachwuchsarbeit”, weiß Geicht. Dazu zählt, dass THW-Helfer aufgrund ihrer fachlichen Qualifikation und durch die Übernahme von Führungsaufgaben einen Mehrwert für ihren beruflichen Werdegang mitbringen. „Da ist die Wirtschaft gefordert, solche für das Allgemeinwohl verdiente Helfer auch einzustellen”, appellierte der Bundesminister, den Thomas Johnen über die Lage syrischer Flüchtlinge in jordanischen Camps informierte. Der Stolberger war vor Ort im Einsatz.

„Sie sind mit 80.000 Helfern meine stärkste Truppe”, würdigt der Minister das THW, das bei Einsätzen in aller Welt meist als erstes vor Ort und ein „guter Botschafter für Deutschland ist”.
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