Bundesfamilienministerium fördert eine Stelle im neuen Familienbüro

Von: Sarah-Lena Gombert
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Stolberg bemüht sich darum, das Angebot der 19 städtischen und 13 weiteren Kindertagesstätten zu optimieren. Eine Netzwerkstelle, die über das Bundesfamilienministerium finanziert wird, soll helfen. Foto: Gombert

Stolberg. Wo findet eine Stolberger Familie das passende Betreuungsangebot für ihre Kinder? Wann braucht eine alleinerziehende Mutter eine Kinderbetreuung mit besonders frühen Öffnungszeiten oder besonders späten Schließzeiten?

Um die Kinderbetreuung in der Stadt zu optimieren, richtet die Verwaltung nun eine neue Netzwerkstelle ein, die im Familienbüro an der Rathausstraße angesiedelt sein soll. Finanziert wird diese Netzwerkstelle über Fördermittel des Bundesfamilienministeriums. Insgesamt 110.000 Euro fließen für diese Maßnahme von der Spree an die Vicht.

„Wir haben bereits seit August 2016 erweiterte Öffnungszeiten an den beiden Kindertagesstätten Zauberkiste in der Innenstadt und Kita Parkstraße in Gressenich eingerichtet“, erklärt Sebastian Heyn vom Jugendamt der Stadt. Das Programm „Kita Plus“ soll Eltern unterstützen, damit diese Familie und Beruf besser in Einklang bringen können.

„Dieses Projekt wollen wir ausbauen und verstetigen, auch im Sinne des Bundesministeriums“, erklärt Sebastian Heyn. Und genau dazu soll die Netzwerkstelle dienen: „Wir wollen als Kommune zunächst evaluieren, wie genau der Bedarf an Randzeitenbetreuung im Kita-Bereich aussieht“, sagt Heyn.

Dazu soll der neue Kollege oder die neue Kollegin mit den Trägern der Kindertagesstätten in Kontakt treten, aber auch mit Eltern und Arbeitgebern in Stolberg. Möglicherweise ergeben sich Gelegenheiten zur Kooperation, auch der Kindertagesstätten untereinander. „Diese Netzwerkstelle soll dazu beitragen, dass flexiblere Betreuungsangebote weiterentwickelt und bei Bedarf neu geschaffen werden“, sagt Robert Voigtsberger, Erster Beigeordneter der Stadt Stolberg.

Nicht nur beim Thema Randzeitenbetreuung bemüht sich das Jugendamt aktuell um Fördermittel. „Wir möchten Familien mit Migrationshintergrund, denen die institutionelle Betreuung von Kindern in jungen Jahren vielleicht noch nicht so geläufig ist, den Einstieg in die Kitas erleichtern“, sagt Sebastian Heyn.

Dabei helfen soll das Bundesprojekt „Brückenbauen“, das letztlich dazu dient, auf niederschwelligem Niveau einen Kontakt zwischen Familien und den Kitas beziehungsweise den Erzieherinnen einzurichten. „Wir sind optimistisch, dass unser Antrag positiv berücksichtigt wird“, sagt Heyn.

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