Stolberg-Büsbach - Büsbachs Reiter machen einen Sprung nach vorn

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Büsbachs Reiter machen einen Sprung nach vorn

Von: Sarah-Lena Gombert
Letzte Aktualisierung:
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Anspruchsvolle Springprüfungen: Das Reitturnier in Büsbach zieht Sportler aus der ganzen Region an. Foto: D. Müller

Stolberg-Büsbach. Der Abreitplatz des Springbereichs ist neu gemacht worden, der Rasen ist gemäht, die Stangen der Hindernisse sind frisch gestrichen: Der Reiterverein Stolberg-Büsbach ist auf das große Sommer-Reitturnier auf Gut Hassenberg an diesem Wochenende bestens vorbereitet.

„Wir haben in diesem Jahr erstmals seit mehr als zehn Jahren wieder Springprüfungen bis zur Klasse S“, sagt Dunja Reul, Vorsitzende des Reitervereins, im Gespräch mit unserer Zeitung. Klasse S – das ist die anspruchsvollste Klasse im Springreiten. „Wir sind stolz darauf, dass wir das in diesem Jahr wieder anbieten können“, betont Reul. Aus Sicht der Reiter ist das etwas besonderes, da längst nicht jeder Reiter diese Klasse reiten kann.

„Da muss man schon über den Kreis Aachen hinausdenken“, sagt Reul. Außerdem seien die Preisgelder in dieser Klasse höher, worüber es mit den Sponsoren zu verhandeln gelte. Diese organisatorische Hürde hat der Verein genommen, weil beim Turnier „ein Umbruch passieren musste“, wie Reul es formuliert.

Das Teilnehmerfeld war zu niedrig geworden. „Wir standen also vor der Frage: Machen wir ein sehr niederklassiges Turnier, oder machen wir wieder ein hochklassiges Turnier daraus?“ Für letzteres hat man sich entschieden.

Das Signal kam an in der Reitsportwelt: „Wir haben zwischen 1100 bis 1200 Starts am Wochenende“, sagt Reul. Die treten natürlich nicht alle in der Klasse S an. Neben dem Springreiten spielt auch die Dressur bis Klasse M am Wochenende eine große Rolle. „Außerdem finden im Rahmen des Turniers die Stadt- und Vereinsmeisterschaften der jungen Reiter und Reiter im Dressur und Springen statt“, sagt Reul.

Der Einzugsbereich der Sportler, die am Turnier in Büsbach teilnehmen, geht weit über die Stadtgrenzen Stolbergs hinaus. „Wir haben auch Reiter aus Köln dabei, oder beispielsweise Heinsberg“, verrät Reul. Auch hochkarätige Reitställe aus Aachen würden Reiter nach Büsbach schicken.

„Das ist natürlich eine Ehre für uns, wenn die sich für eine Teilnahme an unserem Turnier entscheiden“, sagt Reul. Sie schätzt, dass den Reitern die persönliche Betreuung in Büsbach gut gefällt. „Wir kontaktieren die Reiter zum Teil direkt und fragen nach, ob sie wiederkommen möchten.“ Gibt es Kritik oder Anregungen aus den Reihen der Zuschauer oder Teilnehmer, geht der Verein darauf ein und versucht, Verbesserungen umzusetzen.

Seit drei Monaten ist der Verein mit den intensiven Vorbereitungen für das Turnier beschäftigt. Die gute Resonanz von Teilnehmern und Besuchern sei es, warum man immer wieder bereit sei, in die doch recht alte Büsbacher Anlage zu investieren. „Wir haben in diesem Jahr beispielsweise die Toilettenanlagen komplett erneuert“, sagt Dunja Reul.

„Für die Besucher, die vielleicht noch keinen direkten Draht zum Reitsport haben, gibt es unser großes kulinarisches Angebot“, sagt Reul. Der Verein bietet neben den Klassikern Grillwurst und Pommes auch Salate, Nudeln, Hamburger und Waffeln. Weil die Sportler schon morgens aktiv sind, gibt es Frühstück. Vorbeikommen lohnt sich zu jeder Tageszeit. Der Eintritt zum Sommer-Reitturnier des Büsbacher Reitervereins ist kostenlos.

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