Büsbacher Markt: Jetzt sollen die neuen Haltestellen doch kommen

Von: -jül-
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Wo links der Bus heute in seine Haltebucht einfährt, soll er zukünftig an einem Buskap auf der Straße halten. Anstelle der Busbucht entstehen vor der Servicestelle der Post sechs Parkplätze. In Fahrtrichtung Innenstadt wird die Busbucht zu einem Kap umgebaut; so wird der Gehwegbereich deutlich breiter. Foto: J. Lange
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Anstelle der Busbucht entstehen vor der Servicestelle der Post sechs Parkplätze. In Fahrtrichtung Innenstadt wird die Busbucht zu einem Kap umgebaut; so wird der Gehwegbereich deutlich breiter.

Stolberg-Büsbach. Über das Für und Wider des Zeitpunktes der Umgestaltung der Bushaltestelle am Büsbacher Markt wurde viel debattiert. Echte Puristen der Dorferneuerung forderten zuerst ein Gesamtkonzept für die neue Büsbacher Mitte ein.

Auf dessen Basis könnten dann einzelne Punkte – wie eben diese Bushaltestelle – im Vorgriff auf ein zukünftig einheitliches Erscheinungsbild realisiert werden. Politische Pragmatiker verwiesen dagegen auf einen dringenden Handlungsbedarf und den glücklichen Umstand, dass „zufällig“ jetzt Mittel bereitstehen, um die Umgestaltung zu realisieren.

Nach mehreren Gesprächen mit Büsbacher Gremien, Interessengemeinschaft, Aktionsring und Interessierten liegt nun jedenfalls für den 17. und 18. Februar dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr sowie dem Bau- und Vergabeausschuss die Entwurfsplanung für die neue Haltestelle im Zentrum des Dorfes zur Entscheidung vor. Die Politik soll die Verwaltung mit der Ausschreibung der Arbeiten beauftragen.

Nach Rücksprache der Verwaltung mit der Aseag ist die neue Haltestelle bereits größer ausgelegt, als ursprünglich noch vorgesehen. Denn zukünftig möchte das Aachener Unternehmern Büsbach mit Bussen mit einer Länge von 21 Meter ansteuern. Entsprechend angepasst hat die Verwaltung die Länge der Kaps mit 22 Meter. Sie werden standardgemäß mit taktilen Elementen und Formbordstein barrierefrei gestaltet.

Bereits seit langem plant die Stadt den Ausbau von neun Haltestellen. Rund 166 000 Euro davon sind dafür kalkuliert; 160 700 Euro sind zuwendungsfähig. Der Zweckverband Nahverkehr Rheinland beteiligt sich mit 90 Prozent, so dass bei der Stadt etwa 21 500 Euro verbleiben. Sieben Haltestellen sind bereits beauftragt.

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