Stolberg-Büsbach - Büsbacher Kevelaer-Wallfahrt blickt auf lange Tradition zurück

Büsbacher Kevelaer-Wallfahrt blickt auf lange Tradition zurück

Von: dö
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Stattlich war die Anzahl der Büsbacher Gläubigen, die jetzt den Marien-Wallfahrtsort Kevelaer besucht haben. Foto: Toni Dörflinger

Stolberg-Büsbach. Die Büsbacher Kevelaer-Wallfahrt hat eine lange Tradition. Schon im 19. Jahrhundert sind Angehörige der katholischen Pfarrgemeinde St. Hubertus nach Kevelaer gezogen, um dort der Gottesmutter zu gedenken und Maria um die Fürsprache bei Gott zu bitten.

Auch diesmal hatten den weiten Weg nach Kevelaer rund 20 Fußwallfahrer bewältigt, um gemeinsam mit der von Jens Conrads geleiteten örtlichen Kevelaer-Bruderschaft der in Kevelaer verehrten heiligen Maria ihre Anliegen und Gebete vorzutragen. Um den Fußwallfahrern die Strecke der auf drei Tage angelegten Pilgerfahrt zu erleichtern, hatte man teilweise die zu bewältigende Distanz mit dem Bus zurück gelegt: so zum Beispiel beim Hinweg die Strecke Büsbach-Hinsbeck und beim Rückweg die Strecke Hinsbeck-Büsbach.

Verstärkung erhielten die Fußpilger durch rund 70 weitere Büsbacher Gläubige, die die Hin- und Rückfahrt nach Kevelaer mit dem Bus beziehungsweise dem eigenen Automobil bewältigt hatten. Auf dem Rückweg wurden die Pilgergruppe dann am Marienheim in der Bischofstraße freundlich empfangen.

Gemeinsam mit Pfarrer Jürgen Urth marschierte man anschließend über die Konrad-Adenauer-Straße zur Pfarrkirche St. Hubertus, um dort mit einer Andacht und Segnung der Pilgerkerze, die Wallfahrt ausklingen zu lassen.

Bestandteil des Umzuges war auch eine vermutlich im 19. Jahrhundert entstandene Marien-Figur. Das aus einem beschichteten Wachspapier bestehende Kunstwerk wurde von Herbert Wibbels, Simon Hück, Dieter Strang und Kurt Wahlsdorf mittels einer speziellen Vorrichtung auf den Schultern getragen.

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