Büsbacher Geschäftswelt setzt auf Aktivitäten

Von: -jül-
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Stolberg-Büsbach. Einen Dank richtet der Büsbacher Aktionsring Handel und Handwerk an die Bauunternehmen sowie an die Versorgungsträger EWV und Enwor. Wegen ihrer Kooperationsbereitschaft, die Baustelle auf der Konrand-Adenauer-Straße möglichst verträglich für die Geschäftswelt und Anwohner abwickeln zu wollen.

Freilich blickt die Geschäftswelt noch etwas sorgenvoll auf die Sanierung der Hausanschlüsse, die sicherlich umfangreichere Arbeiten erfordert als die bisherige Verlegung der Längsleitungen.

Die Kunden binden

Diese verläuft allerdings „super”, wie Vorsitzender Georg H. Braun anmerkte. Bekannt ist mittlerweile, dass von 154 Hausanschlüssen 116 komplett erneuert werden müssen. „Damit wird die Situation kurzzeitig etwas schwieriger, aber wir haben jede Menge zusätzlichen Parkraum auf dem Markt.”

Die Stärken des Büsbacher Nahversorgungszentrums zukünftig wieder stärker herausstellen wollen die Geschäftsleute, nachdem sie die bisherige Historie der großen Baustelle aufgearbeitet hatten. „Alles, was zur Baustelle hoch gekocht wurde, war im Vorfeld bereits so geplant”, sagte Braun. „Auch wenn wir nicht so laut geklagt hätten, wäre das Ergebnis das gleiche gewesen.” Teamgeist gilt weiterhin als Trumpf im Aktionsring, der getreu seines Namens mit Aktionen und Aktivitäten wieder eine verstärkte Präsens in der Öffentlichkeit suchen will. Die Kunden zu binden, neue hinzugewinnen und den guten Service der Büsbacher Geschäftswelt herauszustellen soll das Ziel sein.

Beworben werden soll beispielsweise der Lieferservice, den Mitglieder des Aktionsrings anbieten, als probates Mittel, den Einkauf in Büsbach auch in schwierigen Zeiten weiterhin attraktiv zu machen. Mit einem Malwettbewerb wollen sich die Büsbacher bei der Jugend und ihren Eltern für die Treue zur Nahversorgung vor Ort bedanken. Angedacht sind auch Rabattaktionen und Präsente der Mitgliedsbetriebe, die weiterhin bei wichtigen Veranstaltungen im Ort Präsenz zeigen und die Vereine unterstützen werden.

Als erster Termin springt dabei der Karnevalssamstag ins Auge, wo zum traditionellen Auftakt auf dem Markt aus der „Tram” des Aktionsrings wieder Erbsensuppe ausgegeben werden soll. Die Überlegungen reichen aber auch weiter bis zur Walpurgisnacht, in der in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Büsbacher Vereine am Abend des 30.Aprils eine zünftige Veranstaltung auf dem Markt in Planung ist. Darüber hinaus sollen weitere Aktivitäten vorbereitet werden, um das gute Einkaufs-Angebot im Ort zu pflegen und zu kommunizieren.

Frühzeitig will der Aktionsring sich auch mit weiteren Aktivitäten für das laufende Jahr befassen und auch das 25.Jubiläum im Jahr 2013 würdig zu begehen: Am 8. November 1988 taten sich engagierte Bürger und Bürgerinnen im Büsbacher Aktionsring zusammen, um durch Aktionen Büsbach attraktiver zu machen: „Nicht reden, sondern handeln”, so lautet die Devise, mit der in der Öffentlichkeit für das Interesse am idyllischen Büsbach geworben werden soll.

Das haben die Büsbacher seitdem mit vielfältigen Aktivitäten getan. Beispielsweise auch mit dem Aufstellen des Weihnachtsbaumes auf dem Markt, Geschenkaktionen durch den Nikolaus und außergewöhnlichen Dekorationsideen, mit denen der Aktionsring die Aufmerksamkeit auf sich zog.

Gertreu seines Mottos sollen auch die kommenden Wochen bewältigt werden. In diese Zeit geht der Aktionsring durchaus personell gestärkt. Auf der Versammlung im Restaurant Kreuzberg wurde drei neue Mitglieder aufgenommen: die beiden Ingenieurbüros Khaled El Deib und Oliver Goldbach sowie Möbelschreiner Christian Steudler. Kurzfristig aktualisiert werden soll auch die Internetpräsenz der Büsbacher Geschäftswelt.

Zufriedene Stimmen zur XXL-Baustelle

Lob war auch zu hören auf der von Klaus Kratz einberufenen Bürgerversammlung. Baufortschritte, Kooperationsbereitschaft und das komplette Verschließen der Baugruben wurden dankend anerkannt.

Erneuert wurde der Wunsch, die Zufahrt zum Büsbacher Marktplatz von der Bischofstraße aus frei zu geben, wo derzeit keine Bauaktivitäten sind, ebenso wie die Bitte, den Behinderten-Parkplatz vor dem Schuhgeschäft wieder einzurichten. Kritisiert wurde auch, dass einige Bauarbeiter öffenliche Parkplätze entlang der K13 für ihre Privatfahrzeuge nutzen; sie sollten Kunden vorbehalten sein. Weitere Details sollen im direkten Gespräch mit den Unternehmen vor Ort geklärt werden.

Das nächste Treffen mit Vertretern von Stadt und Unternehmen ist für Donnerstag, 10.Februar, um 11 Uhr auf dem Markt terminiert.

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