Büsbacher Bushaltestellen landen in der Warteschleife

Von: -jül-
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Thema auf unbestimmt vertagt: In die Kurve im Bereich der Einmündung der Bischofstraße sollte die Bushaltestelle verschoben werden, um die heutige Busbucht als Parkplatz nutzen zu können. Foto: J. Lange

Stolberg-Büsbach. Zerplatzt sind sie noch nicht, die Träume eines einheitlich gestalteten Zentrums des Barenlandes, aber erneut wird die Geduld der Büsbacher strapaziert. Die gescheiterte Bewerbung des „Aachener Reviers“ als Leader-Region trifft die Pläne der neuen Büsbacher Ortsmitte bis ins Mark.

Aus der erhofften EU-Förderung sollte die Umgestaltung finanziert werden. Ohne diese Mittel ist bereits die Zukunft der weiteren Planungsschritte eine politische Frage: Stellt der Stadtrat dafür Geld bereit? Aus dem bisherigen Budget von insgesamt 25.000 Euro wurde auf Basis der Skizzen aus der Planungswerkstatt vor sieben Jahren eine Rahmenplanung gestrickt, sie in einer Dorfversammlung präsentiert und die Wünsche der Bürger eingearbeitet. „Die verbliebenen Mittel reichen bei weitem nicht aus, um diesen Rahmen- in einer Entwurfsplanung zu konkretisieren“, erklärt Röhm. An diesem Punkt sieht die Verwaltung die Politik gefordert, über die Finanzierung der weiteren Dorfentwicklung zu entscheiden.

Aber das Ende der Träume von einer schnellen Umgestaltung des Büsbacher Zentrums hat auch auf zwei anstehende Tiefbau-Projekte konkrete Auswirkungen, die die Verwaltung mit Vertretern der Interessengemeinschaft Büsbach abgestimmt habe. So war bei der Erneuerung der Galmeistraße eine Ausbaugrenze unterhalb der Einmündung in die K 13 vorgesehen, um diese bei einer einheitlichen Dorfgestaltung anpassen zu können. Weil diese nun in weiter Ferne liegt, wir die Galmeistraße aus Gründen der Verkehrssicherung nun bis zur Kante Konrad-Adenauer-Straße neu gebaut. Für Dienstag, 18. August, it ab 18 Uhr im Rathaus eine Planungswerkstatt zum Ausbau der Galmeistraße terminiert.

Nicht gebaut werden dagegen die Bushaltestellen der Aseag am Markt. Vor Jahren hatte die Stadt einen Förderantrag beim Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) gestellt. Der fördert den Umbau von Busbuchten zu -kaps, also Haltestellen auf der Fahrbahn mit erhöhtem Einsteigekomfort. In Büsbach sollten die beiden Haltestellen in Richtung Einmündung Bischofstraße verlegt werden; gleichzeitig hätte die dann nicht mehr benötigte Busbucht vor Geschäftslokalen als Parkfläche genutzt werden können.

Auf diese Maßnahme wird nun aber in Abstimmung mit der IG verzichtet. Die Verlegung habe zu große Auswirkungen auf das Dorfentwicklungskonzept. Der potenzielle Schaden dafür sei wesentlich größer als der aktuelle Nutzen, berichtet Röhm von dem Abstimmungsgesprächen. Zuerst müsse das Dorfkonzept weiter geschrieben werden, ehe dann daraus Einzelmaßnahmen umgesetzt werden könnten.

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