Bürgerstiftung Stolberg bekommt Gütesiegel

Von: Toni Dörflinger
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Der Stiftungsrat ist wieder gewählt: Vom neunköpfigen Stiftungsrat der Stolberger Bürgerschaft stellten sich dem Fotografen: (v.l.) Oliver Kampen, Wolfgang Hennig, Willi Engels und Helmut Frink. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Der alte Stiftungsrat der Stolberger Bürgerstiftung ist auch der neue: Der neunköpfige Stiftungsrat stand anlässlich der Jahreshauptversammlung im Ökumenischen Gemeindezentrum Frankental zur Wiederwahl an und vereinigte alle 21 abgegebenen Stimmen auf sich. Somit nimmt der wiedergewählte Stiftungsrat eine weitere auf drei Jahre begrenzte Amtsperiode in Angriff.

Neben Wahlen standen Berichte, Gedankenaustausch und ein Referat von Robert Voigtsberger, Sozialdezernent der Kupferstadt, auf dem Programm. In Vertretung des Vorsitzenden Hans-Josef Siebertz waren für die Berichterstattung Sabine Houben, Andreas Clemens und Helmut Frink zuständig. Sie informierten die anwesenden Mitglieder über die vergangenen Aktionen und Veranstaltungen.

Dementsprechend erinnerten sie an das Benefizkonzert des Landespolizeiorchesters, die Herausgabe einer Schülerbroschüre zur Stadtgeschichte, die Anschaffung einer Geschwindigkeitsmesstafel sowie die Unterstützung Stolberger Initiativen, die unter anderem gebrauchte Musikinstrumente für Schüler zur Verfügung stellen und Bildungsarbeit für Migranten und jugendliche Flüchtlinge organisieren.

Thema des umfangreichen Rückblickes der von Erfolg und Engagement gekrönten Veranstaltungen und Aktionen – immerhin erbrachte das Benefizkonzert einen Erlös von 6000 Euro, der dem Sozialdienst katholischer Frauen für ihre Arbeit mit jungen, unbegleiteten Flüchtlingen zur Verfügung gestellt wurde – war auch die Verleihung des Gütesiegels, das der Bürgerstiftung in diesem Jahr erneut zuteil wurde.

„Diese Auszeichnung ist Ansporn und Motor für unsere weitere, zukünftige Arbeit“, freute sich Wolfgang Hennig, Vorsitzender des wiedergewählten Stiftungsrates. Auf die in naher Zukunft von der Bürgerstiftung geplanten Aktionen angesprochen, versicherte Hennig. „Wir sind offen für bürgerschaftliche Initiativen, die der Unterstützung bedürfen und unseren Zielen und Aufgaben entsprechen. Gerne stellen wir dafür unsere Erfahrungen und unser Equipment zur Verfügung“, so der Vorsitzende des Stiftungsrates.

Der aktuellen Flüchtlingssituation in Stolberg widmete sich Robert Voigtsberger. Er stellte den Besuchern der Stifterforum genannten Jahreshauptversammlung die vorhandenen kurz- und langfristigen sowie zentralen und dezentralen Flüchtlingswohnplätze vor und informierte die Anwesenden über das den Flüchtlingen zu Gute kommende Engagement seitens der Verwaltung und der Bürgerschaft. „Im Vordergrund steht dabei die Integration der Flüchtlinge in das gesellschaftliche Umfeld und Leben“, versicherte der Beigeordnete, der in diesem Zusammenhang das große Engagement und die hohe Bereitschaft der Stolberger zu helfen, lobte.

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