Stolberg-Breinig - Bürger werden gefragt zum Sportzentrum und zum Neubaugebiet

Bürger werden gefragt zum Sportzentrum und zum Neubaugebiet

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Stolberg-Breinig. Es soll mit großen Schritten voran gehen in Breinig. Das Sportzentrum ebenso wie das Neubaugebiet Corneliastraße, denn die neue Kunstrasenanlage wird mit finanziert aus dem Verkauf des Baulandes.

Beide Projekte sind zwar eng miteinander verzahnt, werden aber in zwei unterschiedlichen Planungsverfahren von der Stadt in Abstimmung mit Verein und Investor vorangetrieben.

Ende Mai sollen die Vorentwürfe den Bürgern zur Stellungnahme vorgestellt werden. Dann liegen auch die begleitenden Gutachten zu Umwelt, Lärm, Altlasten, etc. vor. Einstimmig hat der Ausschuss für Stadtentwicklung jetzt die Verwaltung damit beauftragt.

Aber bereits am kommenden Freitag können zumindest interessierte Besucher des SV Breinig einen Eindruck davon gewinnen, was neben dem Rasenplatz und auf dem heutigen Aschenplatz an der Schützheide entstehen soll. Bei der Mitgliederversammlung (20 Uhr, Sportheim) stellt der Vorstand die Pläne für das Sportzentrum zur Diskussion.

Vereinsheim mit Übungshalle

Auf dem rund 17.500 Quadratmeter großen Gelände sind neben einem Kunstrasenplatz und einem Kleinspielfeld (14.300 Quadratmeter) der Neubau eines Vereinsheims nebst Übungshalle (137 Quadratmeter) sowie weitere Parkplätze (1570 Quadratmeter) geplant - eingefasst von einem Lärmschutzwall (925 Quadratmeter) und Regenrückhaltung im Südosten sowie Anpflanzungen im Nordwesten vorgesehen.

Dort, wo der Vorentwurf die Erschließung als Verlängerung des vorhandenen Stichwegs zur Schützheide plant.

Zwei Hauptzufahrten sind vorgesehen für das rund 40.600 Quadratmeter große Neubaugebiet: einerseits über die heutige Sportplatzzufahrt von der Schützheide, andererseits über eine städtische Wegeparzelle neben Haus-Nr. 60 von der Corneliaststraße aus, die als Fuß-Radweg in der Schützheide mündet; ein weiterer Fußweg führt in die Rudolfstraße.

Die innere Erschließung besteht aus radial-konzentrischen Verbindungsstraßen. Ihre Lage und Anordnung soll eine möglichst günstige Ausrichtung der Häuser nach energetischen Gesichtspunkten ermöglichen.

Rund 70 Parzellen mit Einzel- oder Doppelhäusern auf 230 bis 750 Quadratmeter großen, flexibel parzellierbaren Grundstücken sollen unterschiedliche Nutzergruppen ansprechen.

Vorgaben und Freiheiten

Maximal zwei Vollgeschosse und eine einheitliche Traufhöhe von 4,50m sind ebenso geplant wie Vorschriften zu Dachformen und -aufbauten, um „Verunstaltungen im städtebaulichen Maßstab zu verhindern und ein Mindestmaß an Homogenität im Erscheinungsbild zu erreichen.”

Dem zukünftigen Bauherrn bleibe jedoch weitgehende Freiheit bei der Material- und Formenwahl.

Mitten im Neubaugebiet ist eine öffentliche Grünfläche (740 Quadratmeter) inklusive Spielplatz vorgesehen, die auch die „Aufgabe des zentralen sozialen Mittelpunktes” übernehmen soll.

Weitere Grünflächen im Süden dienen als Trasse für Versorgungsleitungen und Staukanal.

Vorgesehen sind im Baugebiet 38 öffentliche Parkplätze; außerdem soll für jede Wohneinheit im Rahmen der Baugenehmigung zwei Stellplätze auf dem Grundstück vorgeschrieben werden, um Parkdruck zu vermeiden.
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