Stolberg-Werth - BSR-Pokal: Jetzt bleibt der Cup in der Zweifaller Hütte

BSR-Pokal: Jetzt bleibt der Cup in der Zweifaller Hütte

Von: Lukas Franzen
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Die Gastgeber hatten beim Spiel um Platz 3 die Auswahl aus Wenau souverän im Griff: Die SG Stolberg besiegte die Jugendsportler deutlich mit 3:0. Damit standen dieselben Clubs in gleicher Reihenfolge wie im Vorjahr auf dem Siegertreppchen. Foto: L. Franzen
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Das sollte nicht sein: Eintracht-Stürmer Jens Hansen scheitert am soliden Vichttal-Keeper Marc Hilgers. Foto: L. Franzen
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Allen Grund zum Jubeln haben die Vichttaler, denn nach drei Siegen in Folge bleibt der BSR-Cup nun im Sportpark Dörenberg. Dennoch war Trainer Udo Lipka (h.l.) nicht ganz zufrieden mit der Leistung des Landesligisten. Foto: L. Franzen

Stolberg-Werth. Mit einer Niederlage im Elfmeterschießen gegen Eintracht Verlautenheide startete der VfL 08 Vichttal in die Jubiläumsausgabe des BSR-Cups. Mit einem Finalsieg im Elfmeterschießen gegen die Eintracht beendete die Elf von Udo Lipka das Turnier an der Mausbacher Straße – das dritte Jahr in Folge.

Eine neue Bleibe hat damit auch der Wanderpokal des Cups gefunden, der nun wohl dauerhaft in der Zweifaller Hütte, dem Vereinsheim des VfL, einkehren wird. Denn die goldene Turnierregel der gastgebenden SG Stolberg besagt: Wer den „Pott“ dreimal aus Werth entführt, der darf ihn auch behalten.

„Unser Ziel war es, den Titel als Landesligist zu verteidigen. Das haben wir geschafft. Dennoch haben wir kein überragendes Turnier gespielt“, erinnerte sich VfL-Trainer Lipka bei der Siegerehrung an die vier knappen Partien seines Teams. Lediglich das Viertelfinale gegen Forst hatte der Fusionsclub innerhalb der regulären Spielzeit für sich entscheiden können.

Die übrigen drei Duelle mussten allesamt vom Punkt entschieden werden. Aber immerhin: In den entscheidenden Spielen, dem Halbfinale gegen Wenau und dem Endspiel gegen Verlautenheide, bewies die Elf vom Dörenberg Nervenstärke.

„Zumindest hat sich das Elfmetertraining ausgezahlt“, scherzte Lipka nach dem Finale, wohl wissend, dass das Vichttaler „Triple“ vor allem in der ersten Halbzeit des Endspiels ernsthaft in Gefahr geraten war. Denn wie auch im Halbfinale gegen Wenau lief der Titelverteidiger früh einem 0:1-Rückstand hinterher. Mit einem Querpass von rechts legte Jens Hansen auf seinen Teamkollegen Marcell Koss ab, der dem Vichttaler Schlussmann Marc Hilgers keine Chance ließ.

Kurz vorher hatte Hilgers ebenfalls nach einer Co-Produktion von Hansen und Koss seinen Club mit einer Großtat noch vor dem Rückstand bewahrt. Und spätestens, als Thomas Baur für Verlautenheide nach Vorteilssituation für seinen Club alleine auf das Vichttaler Gehäuse zustürmte, jedoch nur die Latte traf, konnten die Vichttaler mit dem 0:1-Rückstand zur Pause noch zufrieden sein.

Die erste Halbzeit ging klar an den Bezirksliga-Aufsteiger aus Aachen, dessen Kräfte in der zweiten Hälfte aber spürbar schwanden. Der eingewechselte Patrick Wirtz wusste dies kurz nach dem Seitenwechsel zu nutzen und stellte mit seinem Joker-Tor zum 1:1 nach Zuspiel von Dustin Bücken die alte Ausgangslage wieder her.

Mit einem sehenswerten Seitfallzieher hätte Wirtz seine Mannschaft unmittelbar vor Ablauf der 90 Minuten vor einem Elfmeterkrimi bewahren können und sein Treffer wäre wohl als einer der schönsten in die Turnierhistorie eingegangen. Doch Eintracht-Keeper Thomas Kubis wusste dies zu verhindern.

Die Niederlage im anschließenden Elfmeterschießen konnte Kubis hingegen nicht mehr abwenden, obwohl er den ersten Versuch der Vichttaler, ausgerechnet von seinem Torwartkollegen Hilgers, abwehren konnte. Doch auch Verlautenheide scheiterte im ersten Versuch am Vichttaler Schlussmann. Kreutz, Thörner und Yilmaz legten mit ihren erfolgreich verwandelten Elfmetern schließlich den Grundstein für die erneute Vichttaler Titelverteidigung, während Verlautenheide nur einen von vier Versuchen verwandelte.

Daun-Truppe souverän

Neben dem 4:2-Triumph des VfL 08 Vichttal hatte ein zweiter Stolberger Club beim Finaltag des 40. BSR-Cups allen Grund zur Freude. Gastgeber SG Stolberg beendete das Jubiläumsturnier mit Platz 3. Im „kleinen Finale“ setzte sich die Mannschaft von Uwe Daun souverän mit 3:0 gegen die Auswahl von Jugendsport Wenau durch, die aus Akteuren der ersten und zweiten Mannschaft zusammensetzt war. Azem Halili (1:0) und Kai Hittdorf (2:0; 3:0) trugen mit ihren Treffern dazu bei, dass am Ende des Turniers die gleichen Clubs in identischer Reihenfolge auf dem Treppchen standen wie im letzten Jahr.

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