Brunch und Cocktails: Aachener Gastronom betreibt Kupferpavillon

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Ali Yüce, Gastronom aus Aachen, ist der Betreiber des Kupferpavillons, der derzeit am Stolberger Kaiserplatz entsteht.

Stolberg. Noch ist das Gelände am nördlichen Ende des Stolberger Kaiserplatzes eine große Baugrube, doch schon im April kommenden Jahres soll hier der Kupferpavillon entstehen, ein neues Restaurant und Café mit Außengastronomie.

Ali Yüce, Gastronom aus Aachen, der unter anderem die Restaurants „Magellan“ und „Living Room“ betreibt, ist der Kopf hinter dem Projekt in Stolberg. Im Gespräch mit unserer Zeitung verrät er, was er in Stolberg vorhat, und was ihn an der Kupferstadt reizt.

„Das, was wir in Stolberg anbieten wollen, ist eine mediterrane Küche – aber wir wollen uns nicht zu sehr auf eine bestimmte Richtung festlegen“, sagt der Türke, der eigentlich Bauingenieur ist, sich aber seit den 1990er Jahren aus Leidenschaft in der Aachener Gastroszene tummelt. Immer dabei ist sein Bruder, eigentlich Maschinenbauer, der sich um die Buchhaltung kümmert.

Wichtig sei ihm, den Geschmack seiner Kunden zu treffen: „Wir werden darum gerade am Anfang mit Tages- und Wochenkarten arbeiten, um herauszufinden, was die Menschen gerne essen.“ Man werde mit einem „Best of“ der Aachener Restaurants an den Start gehen. Yüce plant, den Pavillon unter der Woche bereits ab 9 Uhr zu öffnen, und auch Frühstück anzubieten. Dazu Mittagstisch und eine Abendkarte. Sonntags soll es einen Brunch geben. Eine Cocktailbar soll für Sommeratmosphäre in Stolbergs guter Stube sorgen.

Und noch eine weitere Sache liegt Yüce am Herzen: „Ich möchte nicht in direkter Konkurrenz zu den anderen Gastronomen in der Stolberger Innenstadt stehen“, betont er, „ich möchte das Angebot ergänzen.“ Kopierte Speisekarten oder Preisdumping werde es mit ihm nicht geben. Er ist überzeugt, dass ein vielfältiges Angebot an Gastronomie die Stolberger davon überzeugen kann, in ihrer Stadt zu bleiben.

„Es leben mehr als 50.000 Menschen in dieser Stadt – und die müssen alle essen und trinken.“ Die Sorge, dass sich mehrere Gastronomen rund um das Zentrum nicht halten können, findet Yüce daher übertrieben.

Apropos Stolberg: Die Kupferstadt hat es dem Gastronom angetan, er sieht hier enormes Potential. „Stolberg hat eine wundervolle Altstadt und ganz tolle Häuser überall“, findet Yüce. Natürlich fallen auch die Leerstände ins Auge, gesteht er ein. „Aber nach jedem Tief kommt ein Hoch“, sagt er. Und dadurch, dass derzeit so viel in der Stadt passiere, werde sich auch die Geschäftswelt wieder erholen, hofft er. Aus der Vicht müsse man mehr machen, findet er. Das Areal um den Bastinsweiher, ist er überzeugt, werde großartig.

„Mir ist die Atmosphäre wichtig, die Leute sollen sich bei uns wohlfühlen.“ Dazu sei neben einer ansprechenden Architektur auch eine attraktive Inneneinrichtung nötig. All das soll es auch in Stolberg geben.

Er freue sich auch schon auf den fertig gestalteten Kaiserplatz, auf den neuen Brunnen und die Spiel- und Sitzgelegenheiten für Jung und Alt. „Diesen Platz kann man wunderbar bespielen“, sagt Yüce. Ihm schweben kleine Konzerte vor oder gastronomische Events, bei denen sich alle Stolberger Restaurants an kleinen Ständen präsentieren können. Auch bei Veranstaltungen wie dem Stolberger Nudelbuffet möchte er sich gerne beteiligen. Auch, dass es freies WLAN gibt und die Jugend auf dem Platz Gelegenheit zum „Chillen“ hat, findet Yüce gut.

„Wir hoffen sehr, dass unser Konzept in Stolberg gut ankommt“, sagt Yüce. Und sollte dem so sein, wäre der Kupferpavillon sicherlich nicht sein letztes Investment in der Kupferstadt. Jetzt wird aber erst einmal der Kupferpavillon gebaut: „Anfang kommender Woche können wir richtig loslegen“, sagt Yüce. Wegen des stark belasteten Untergrunds habe sich die Arbeit bislang etwas hingezogen. Jetzt soll es zügig weitergehen, um den Eröffnungstermin im April einzuhalten. „Wir haben großes Interesse daran, dass der Bau bald fertig ist.“

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