Brisante Themen kommen auf die Bundeswehr zu

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Beim Neujahrsempfang waren (von links): Wilfried Oellers (MdB), Helmut Brandt (MdB),Brigadegeneral Ralf Lungershausen, Christiane Karl (Städteregion), Henrik Schmitz (MdL), Dr. Tim Grüttemeier(BM Stolberg), Rudi Bertram (BM Eschweiler)

Aachen. Das Ausbildungszentrum Technik Landsysteme und sein Kommandeur Brigadegeneral Ralf Lungershausen hatten jetzt zum traditionellen Neujahrsempfang in die Dr. Leo Löwenstein Kaserne eingeladen. Und die Aachener Soldaten freuten sich sehr, dass über 300 Gäste aus Politik, Industrie, Wissenschaft und Gesellschaft der Einladung gefolgt waren.

Nach einem Musikstück zum Auftakt des Neujahrsempfanges, dargeboten vom Bläserquintett des Heeresmusikkorps Koblenz, begrüßte der Kommandeur des Ausbildungszentrums Technik Landsysteme und General der Heereslogistiktruppen, Brigadegeneral Ralf Lungershausen, die zahlreichen Besucher. Er brachte zunächst vor allem seine Freude darüber zum Ausdruck, dass sich diese traditionsreiche Jahresauftaktveranstaltung stets großer Beliebtheit in der Region erfreut.

In seiner anschließenden Neujahrsansprache widmete er sich zwei großen Themenfeldern. Zum einen blickte der Brigadegeneral zurück auf die durch das Mutterhaus der technischen Ausbildung im Jahr 2015 geleistete Arbeit. Dabei schlug er einen bunten Bogen von den Abstellungen in die verschiedenen Auslandseinsätze bis zur Tauglichkeitsprüfung neuer Waffensysteme.

In seinem Vortrag berichtete er von hochrangigen Besuchern bis zur Ausbildung von Perschmerga-Angehörigen und von zahlreichen Spendenaktivitäten bis hin zur aktiven Unterstützung bei der Flüchtlingsunterbringung in den vergangenen Wochen.

Im zweiten Teil seiner Rede widmete sich der Brigadegeneral dem in der Erstellung befindlichen neuen Weißbuch als oberstes sicherheitspolitisches Grundlagendokument der Bundesregierung. Er teilte mit, dass dieses Werk in 2016 erscheinen wird und sich unter anderem mit so wichtigen Themen wie der Neuausrichtung der Bundeswehr, der Bedrohung aus dem Cyber-Raum, der hybriden Kriegsführung und der Terrorbedrohung durch den Islamischen Staat befassen wird.

Mit der Nationalhymne endete dann der offizielle Teil der Veranstaltung. Anschließung bot sich viel Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und zum Gedankenaustausch zwischen den Gästen und „Ihren“ Soldaten aus den Standorten Aachen und Eschweiler/Stolberg.

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