Stolberg - Brings-Konzert: Auf dem Dörenberg rocken die Schotten

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Brings-Konzert: Auf dem Dörenberg rocken die Schotten

Von: Doris Kinkel-Schlachter
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Schweißtreibende Bühnenshow:
Schweißtreibende Bühnenshow: Harry Alfter, Peter und Stephan Brings (v.l.) in ihrem Element. Foto: D. Kinkel-Schlachter

Stolberg. „Ihr seid geil, wir sind geil, dat is geil!” Geile Musik, geile Fans, geiles Wetter! Was will dat kölsche Hätz mehr, um es mit den Worten von „Brings” zusammenzufassen. Eine „Superjeilezick” erlebten die knapp 3000 Besucher bei dem vom VfL Vichttal ausgerichteten Konzert im Sportpark Dörenberg.

„Das Wetter war schön, das Bier lecker und die Stimmung klasse”, schreibt Birgit Welter einen Tag nach der großen Open-Air-Party auf die Facebook-Fanpage von Brings.

Am Konzertabend selbst zeigten sich die Frauen und Männer - es war von Jung bis Alt alles vertreten - ebenfalls begeistert. Jessica Franzen, Sabine Corman und Anita Cornetz hatten sich in Brings-Montur geschmissen, und viele taten es ihnen gleich: Klamotten à la Schotten, wohin das Auge nur blickte.

Hüte, Röcke, Hosen, Krawatten. Bei diesem Anblick hüpften die Herzen von Peter und Stephan Brings, Harry Alfter, Christian Blüm und Kai Engel. „Mitten in der Eifel” widmeten sie ihren Fans aus Stolberg, Eschweiler, Aachen und eben aus der Eifel, ließen sie laustark „Poppe, Kaate, Danze” singen und nutzten jede Minute, „Su lang mer noch am Lääve sin”.

Gänsehautfeeling pur gabs bei der wunderschönen Ballade „Halleluja”, vom „letzten Bier” dagegen wollten die Besucher nichts wissen, erst zum Ende hin stimmten die Jungs „Kumm lommer heimjon” an und lobten das Engagement der Stolberger gegen Rechts. Allen gemeinsam ist bei Brings nämlich, dass die Jungs nicht zur Rasse „Maul halten” gehören. Brings Engagement gegen Rechts und gegen Rassismus ist bekannt. Was die fünf mögen: Konzerte, in denen es zwischen ihnen und den Leuten klickt. Und dieser Klick war am Freitagabend im Sportpark Dörenberg nicht zu überhören.

Zweieinhalb Stunden ohne Pause rockte Brings den Dörenberg, und bei allen Songs der sympathischen Jungs aus Köln konnten die Fans mit einstimmen. Ganz großes Glück hatten die ersten Besucher: Wer früh zum Sportpark kam, wurde mit einem Bändchen belohnt, das Zugang in den Bereich direkt vor der Bühne gewährte. Hier war die Stimmung besonders gut, weil die Fans Brings ganz nahe waren und hier auch der Klang perfekt war. Dafür gabs im hinteren Bereich stilecht Kölsch, Currywurst, Pommes und Co.

Im VIP-Zelt ließen es sich die Gäste bei einem abwechslungsreichen Buffet gutgehen und genossen nach der Open-Air-Party noch einmal eine „Superjeilezick” mit DJ Jörg Giesen. Einziger Wermutstropfen: Einige Fans klagten über den schlechten Umgangton des Sicherheitsdienstes, der die Besucher gleich nach der Veranstaltung regelrecht vom Gelände „fegte”.

„Ein geiles Konzert mit super Stimmung, aber dass normale Fans wie Viehzeug vom Platz getrieben werden, geht gar nicht. Ein Armutszeugnis”, schrieb ein Fan.

Dafür entschuldigen sich Michael Frey und Thorsten Meier im Namen des ganzen Vereins: „Es war eine super Veranstaltung, und wir sind glücklich, dass alles so gut geklappt hat, aber die Vorgehensweise der Security war in keinster Weise mit uns abgesprochen, das geht natürlich gar nicht. Leider haben wir das in dem Moment nicht mitbekommen, sonst hätten wir sofort reagiert. Entschuldigung, dass das passiert ist!”

Aber alles in allem bleibt festzustellen: Dat wor geil!
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