Brillante Botschaft: Weihnachtsmärchen von City Starlight

Von: Luisa Houben
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Verbreiteten nicht nur Freude für Akteure und Zuschauer, sondern vermittelten eine Botschaft: Das Ensemble der „City Starlights“ mit dem selbst verfassten Stück „Jimmy, der Weihnachtself“. Foto: L. Houben

Stolberg. Die Bühne ist bedeckt mit Elfenstaub, aus den Lautsprechern erklingen altbekannte Lieder und im Kulturzentrum Frankental kommt das festliche Gefühl der Weihnacht auf. Das Kulturzentrum hat sich, wie versprochen, in einen Märchenwald verwandelt und lässt das Publikum gespannt auf die zweite Aufführung eines Weihnachtsmärchens des Kulturverein City Starlight warten.

Das von den Vereinsmitgliedern Marcel Künstler und Ulrike Reitze selber verfasste Stück „Jimmy, der Weihnachself“ erzählt die Geschichte eines Elfen, der vom Nordpol in den verwunschenen Zauberwald geschickt wird, weil er gegen weihnachtliche Traditionen verstößt und sich sogar mit dem Weihnachtsmann persönlich anlegt. Dort an dem fremden Ort trifft er viele verschiedene Märchenfiguren, die von den Menschen vergessen worden sind. Natürlich versucht der Elf wieder zurück zum Nordpol zu gelangen.

Gemeinsam mit den vergessenen Figuren unsere Märchen entschließt er sich dazu, das Fest der Feste auch im Zauberwald zu feiern. Jede einzelne Figur trägt ihren Teil dazu bei und zusammen beginnen sie, die Tannen im dunklen Wald mit Lametta und großen roten Kugeln zu schmücken. Zwar zweifelt manch ein Bewohner des Waldes an der Umsetzung, doch mit reichlich Fantasie und Liebe wird ihr Plan schließlich umgesetzt.

Tänze und Gesangseinladungen begeistern das kleine und große Publikum. Die Botschaft an alle lautet vor allem, dass Weihnachten keine Moderne ist, sondern eine zu bewahrende Tradition. Eine, die nicht vergessen werden darf, und genau das gilt auch für die vielen Märchenfiguren, die nicht durch Playstation Spiele oder Fernsehsendungen ersetzt werden dürfen.

Genau diese Lehre zieht auch Jimmy und lernt, dass alles was alt und traditionell ist, nicht gleich schlecht ist. Diese Erkenntnis bringt ihn auch wieder zurück zum Nordpol, wo seine Hilfe bei den Vorbereitungen für Weihnachten schon dringend benötigt wird. Auch hat der Weihnachtsmann, auf Drängen des Weihnachtselfen dafür gesorgt, dass jedes Kind zum Fest ein Buch geschenkt bekommt, das die wundersamen Geschichten seiner neuen Freunde erzählt, damit diese nie wieder vergessen zu werden können.

Zum Ende der Aufführung macht der Verein darauf aufmerksam, dass nicht jedes Kind und alle Menschen ein fröhliches und pompöses Weihnachtsfest begehen können. Oft, so erzählt eine Lernwandpräsentation, reicht ein Lächeln um jemanden glücklich zumachen. So werden Bilder aus dem Vereinsleben der City Starlights gezeigt, die ihre Arbeit in Stolberg vorstellen. Die Gelegenheit wird genutzt auf all die Projekte aufmerksam zumachen, die der Kulturverein fördern und denen auch die gesammelten Spenden an diesem Nachmittag zu Gute kommen sollen. Darunter sind auch die „Stolberger Tafel“, die Aktion „Menschenskind“oder das „Stolbärchen“.

Bevor die Kinder das Kulturzentrums mit weihnachtlichem Gefühl verlassen, dürfen sie noch als Erinnerung ein Foto mit Jimmy, Mary Poppins, Frau Holle, der Nussknacker und all die anderen Helden der Geschichte machen. Ganz sicher werden sie diese nicht so schnell wieder vergessen.

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