Brennende Person gelöscht: Feuerwehr trainiert

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Ein bisschen rüber: Von der Stolberger Feuerwehr bekamen die Aachener Polizisten beim Umgang mit Brandgefahren entsprechende Tipps. Seit über 15 Jahren besteht eine Kooperation zwischen der Feuerwehr und der Bereitschaftspolizei. Foto: Polizei
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Wie es ist, eine brennende Person - in diesem Fall offensichtlich ein Kollege - zu löschen, erfuhr dieser Polizeibeamte.

Stolberg. Bereits seit über 15 Jahren besteht eine Kooperation zwischen der Feuerwehr der Kupferstadt und der Bereitschaftspolizei des Polizeipräsidiums in Aachen. So werden einmal jährlich im Herbst die neu in die Hundertschaft versetzten Beamten im Rahmen ihrer Einführungsfortbildung bei der Feuerwehr geschult. Die Frauen und Männer lernen bei dieser Schulung den Umgang mit Brandgefahren.

Zum ersten Mal überhaupt wurde dieses Training jüngst auch für den sogenannten „Alarmzug“ durchgeführt. Dieser wird alarmiert, wenn das Stammpersonal aus den Hundertschaften bei personalintensiven und/oder einer hohen Anzahl von Einsatzlagen nicht ausreicht.

Nur einen Tag später wurde – ebenfalls als Premiere – auch ein Einsatzzug der Aachener Bereitschaftspolizei unterwiesen. In einem Theorieteil wurde den Einsatzkräften durch den Leiter der Ausbildungsabteilung, Brandoberinspektor Karl Köhnen und seinem Team, zunächst das nötige Basiswissen in Bezug auf Brandlehre, Umgang mit Kleinlöschgeräten und auf Erste Hilfe bei Brandverletzungen vermittelt.

Anschließend wurde auf dem Areal der Hauptfeuerwache praktisch trainiert. Das Platzangebot, die materielle Ausstattung für Übungen und die Unterstützung durch die Feuerwehr mit Personal, überzeugte die Trainingsteilnehmer – wie auch in den Jahren zuvor. Ein wichtiger Punkt war auch die Absicherung der Übungen, welche auf Grund des Umgangs mit „echtem“ Feuer nicht immer ungefährlich sind. So stand ein Tanklöschfahrzeug mit eingeschalteter Pumpe bereit und ein Löschtrupp wachte mit Argusaugen über die Übenden, stets zum Eingreifen bereit.

Durch eine Feuerwand

Die Polizistien trainierten den Umgang mit der Atemschutzmaske sowie das Selbstablöschen. Danach gings mit dem Löschen einer Brandwanne bis hin zum Löschen einer brennenden Person ans Eingemachte. Schließlich mussten die Polizisten durch eine Feuerwand schreiten sowie den Bewurf mit brennbaren Flüssigkeiten abwehren. Auch die besonderen Gefahren durch Pyrotechnik wurden demonstriert.

Am Ende des Trainingstages waren sich alle Teilnehmer und Verantwortlichen einig, dass dies mit Sicherheit nicht das letzte Seminar dieser Form bei der Feuerwehr in Stolberg war.

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