Breite Mehrheit steht zur Nahversorgung in Mausbach

Von: -jül-
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Stolberg. Auf konstantem Kurs steuert die Politik, um die Nahversorgung für Mausbach und Umgebung zukünftig im großen Umfang sicherstellen zu können.

Mit breiter Mehrheit beschied am Donnerstagabend der Ausschuss für Stadtentwicklung die Bedenken und Anregungen zum Bebauungsplan und empfahl dem am 29.September tagenden Stadtrat den Offenlagebeschluss.

Während alle Fraktionen das Bauleitverfahren mittrugen, stimmte lediglich Josef Hansen (SPD) - wie bisher bereits - gegen das Projekt, weil er dadurch Einschnitte in die Infrastruktur in seinem Heimatort Gressenich befürchtet.

Wie wenig gesichert die Versorgung der Mausbacher Bevölkerung sei, dokumentiere sich am Zögern eines potentiellen Investors, in die Erweiterung des Discountmarktes am Markusplatz zu investieren, erläuterte Peter Jussen die Linie der SPD-Fraktion.

„Er hätte schon längst die versprochene Erweiterung anlassen können”, zeigte sich Jussen enttäuscht. Immer noch würden über 11.000 Einwohner aus dem Umfeld Mausbachs auf vernünftige Möglichkeiten zum ortsnahen Einkaufen warten.

Alternative Standorte zur jetzigen Wahl seien geprüft worden, hätten sich aber als nicht geeignet erwiesen. Aufgrund der Anregungen aus der Bürgerbeteiligung sei die Planung nachgebessert worden, „und ich bin überzeugt davon, dass die Gressenicher später noch einmal sehr froh sein werden, die Einkaufsmöglichkeiten in Mausbach vorfinden zu können”, gab Jussen eine Argumentation vor, der sich die CDU-Fraktion inhaltlich anschloss.

Eingearbeitet wurde auch noch ein Anliegen der Grünen: Die Verpflichtung des Investors, an den Märkten auch tatsächlich Abstellmöglichkeiten für Fahrräder zu installieren, soll nun über die Möglichkeiten der Landesbauordnung festgeschrieben werden, da dies im Rahmen des Bebauungsplans kaum möglich ist.

Neben der Bauleitplanung soll ein städtebaulicher Vertrag mit dem Investor abgeschlossen werden, der auch dessen finanziellen Verpflichtungen beispielsweise bei der Übernahme der Planungs- und Erschließungskosten regelt.

Die Stadt selbst mus die Kosten für die Entwässerung zum Diepenlinchenbach - gegebenenfalls einschließlich Grunderwerb - tragen und Mittel dafür noch in den Haushalt einstellen.
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