Breiniger Kinder werden nach Ostern zu „Obst-Rekruten” der EU

Von: eis
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Fit mit Banane und Apfel: Die Breiniger Schule macht mit bei einem EU-Obstprogramm. Kevin, Simon, Maximilian und Olivia (v.l.) freuen sich aufs vitaminreiche Frühstück. Foto: H. Eisenmenger

Stolberg-Breinig. Die Grundschüler in Breinig werden zu kleinen Obstliebhabern erzogen. Die Gemeinschaftsgrundschule an der Stefanstraße nimmt an einem EU-Schulobstprogramm in Nordrhein-Westfalen teil, dessen Ziel es ist, dem zunehmenden Übergewicht in der Bevölkerung entgegenzuwirken.

Bei dem EU-Programm geht es darum, Kinder von Beginn an zu einem gesunden Essverhalten zu erziehen, ihnen beizubringen, Geschmack an gesunder Nahrung zu finden. Zudem sei die Gesundheitserziehung Bestandteil des Bildungsauftrages, betont Rektorin Marie-Theres Schmitz.

Damit jedes Kind den gleichen Zugang zu gesunder Nahrung hat, werden Obst und Gemüse kostenlos an die am Programm teilnehmenden Schulen abgegeben. Insgesamt haben sich 760 Grund- und Förderschulen beworben. Ausgewählt worden seien 355, bilanziert Schmitz. Um sich zu qualifizieren, mussten die Schulen nämlich bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Zwei davon waren das Angebot der Offenen Ganztagsschule sowie die Teilnahme am NRW-Landesprogramm „Kein Kind ohne Mahlzeit”.

Startschuss ist nach den Osterferien. „Wir brauchen etwas Vorlauf, weil organisatorische Dinge geklärt werden müssen”, erklärt die Rektorin, „es muss der Lieferant ausgewählt werden und dergleichen.” Auch die Schüler mit einzubinden, ist Bestandteil des Programms: Jeweils drei Kinder aus jeder Klasse sind als kleine „Obst-Rekruten” im Einsatz. „Das Obst und Gemüse wird beim gemeinsamen Pausenfrühstück in der Klasse verteilt”, erklärt Schulleiterin Schmitz.

Gesichert ist das Obstprogramm zunächst für alle 318 Schüler der Breiniger Grundschule für die Dauer eines Schuljahres. Abgerundet wird es durch besondere Aktionen: Geplant ist ein „Fit-und-gesund-Tag”, und „eventuell werden wir auch einen Komposthaufen anlegen, denn da kommt ja schon einiges an Abfall zusammen”, erklärt Schmitz.
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