Stolberg-Breinig - Breiniger Heimatblätter: Schlangenberg ist einzigartig

Breiniger Heimatblätter: Schlangenberg ist einzigartig

Von: Christoph Hahn
Letzte Aktualisierung:
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Sie haben für Band 12 der Breiniger Heimatblätter alles Wissenswerte über das Naturschutzgebiet Schlangenberg zusammengetragen: Rita Wolter, Dr. Hans Klein (Mitte) und Josef Naumann. Foto: C. Hahn

Stolberg-Breinig. Was er am Naturschutzgebiet Schlangenberg hat, muss Dr. Hans Klein niemand sagen. Denn erstens ist der promovierte Ingenieur Ehrenvorsitzender des Eifel- und Heimatvereins Breinig und zählt zweitens zu den alteingesessenen Bürgern des Ortes. Ein Fachmann hat es ihm jüngst noch bestätigt: „Diesen Schlangenberg kennt eigentlich jeder Biologe im Rheinland.“

Der Mann, der ihm das gesagt hat, muss es wissen: Christoph Vanberg zählt als Leiter der Biologischen Station Stolberg selber zu den Vertretern der angesprochenen Zunft – und ist Mitautor des Buches „Das Naturschutzgebiet Schlangenberg“, das der Verein heute als Band 12 der Breiniger Heimatblätter an die Öffentlichkeit bringt. Das 168 Seiten starke Buch mit mehr als 200 Abbildungen ist ab sofort zum Preis von 22 Euro in örtlichen Geschäften und (siehe Infotext) gegen Angabe der ISBN-Nummer auch darüber hinaus im Buchhandel zu haben.

Etwas mehr als ein Jahr hat das Team des Eifel- und Heimatvereins, darunter neben Klein der Vizevorsitzende Josef Naumann und Schriftführerin Rita Wolter, mit Unterstützung der Vorsitzenden Dr. Astrid Brammertz gebraucht, um von der Abfassung der Texte zum fertigen Buch zu gelangen. Vielen wird Vieles geboten, wie es bei den Heimatblättern der Brauch ist. Dabei legen Klein und seine Mitstreiter höchsten Wert auf Allgemeinverständlichkeit: „Das ist kein Buch für Biologen!“

Dass der neue Band der Schriftenreihe dem Schlangenberg gewidmet sein musste, stand für die Herausgeber stets außer Frage: „Das ist ein Thema, das bisher noch nicht umfassend geschildert worden ist“, unterstreicht Josef Naumann.

Aber auch wenn die Breiniger mit ihrem Buch nicht nur Forscher und andere Bescheidwisser ansprechen wollen – detailgenau wirkt der Inhalt. Ehrensache, dass dabei die ganz besondere Spezialität der heimischen Pflanzenwelt gewürdigt wurde. Dass es nämlich rund um den Schlangenberg ein Blümchen von besonderer Prominenz gibt, das entsprechend herausgehoben sein will, betont nicht zuletzt der Ehrenvorsitzende: „Das Markante, das sind die Galmeiveilchen“, weiß Dr. Hans Klein. Die Überschrift des 30 Seiten starken Textes von Christoph Vanberg zum Thema spricht Bände: „Gelbe Veilchen und andere Schmuckstücke – die Vegetation des Schlangenbergs ist einzigartig“.

Noch viel mehr gibt es zu lesen. Friedrich Holtz‘ Beitrag etwa beleuchtet „Die Geologie und der historische Bergbau im Naturschutzgebiet Schlangenberg“. Paul M. Kirch erläutert „Die Bedeutung des Bergbaugebietes Schlangenberg/Breinigerberg für die Wasserversorgung des Stolberger Raums“, derweil ein weitere Kenner der Materie, der Stolberger Förster Theo Preckel, den Stolberger Stadtwald vorstellt und Eifelverein-Vorstandsmitglied Josef Wolff die Wanderwege des Gebietes ins rechte Licht rückt.

Denn es gibt viel zu schreiben über Breinigs ganz besonderes Naturschutzgebiet. Noch Fragen, bitte? Die Autoren von Band 12 der Heimatblätter können sie mit Sicherheit beantworten.

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