Stolberg-Dorff - Brand in Küche macht Einfamilienhaus unbewohnbar

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Brand in Küche macht Einfamilienhaus unbewohnbar

Von: Jürgen Lange
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Dichter Rauch dringt aus dem zerborstenen Fenster der Küche. Dort muss der Brand entstanden sein. Die Hitzeentwicklung war so groß, dass der Putz abplatzte. Foto: J. Lange
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Zur Sicherung der Wasserversorgung wird der Hydrant angezapft. Foto: Jürgen Lange
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Mehr als eine Stunde muss die Kreisstraße 13 zwischen Krauthausen und der Dorffer Kirche für den Verkehr komplett gesperrt bleiben. Die Buslinien 42 und 15 sind davon betroffen. Foto: Jürgen Lange

Stolberg-Dorff. Für die Feuerwehr ist es eine Schreckensmeldung, als sie am Dienstag gegen 14 Uhr zu einem Brand an die Krauthausener Straße in Dorff gerufen wird. Der Bewohner kann sich noch in dem brennenden und dicht verqualmten Einfamilienhaus befinden.

Gleich mit vier Trupps unter Atemschutz macht sich die Wehr daran, den Mann in dem brennenden Haus zu suchen und das Feuer zu bekämpfen. Über 30 Helfer der Hauptwache, der Löschgruppen Breinig, Dorff und Venwegen sowie der „Rathaus-Feuerwehr“, den Atemschutzträgern der Stadtverwaltung, sind im Einsatz. Notarzt und Rettungssanitäter stehen parat. Sie werden nicht eingreifen müssen.

Einige Zeit nach Ausbruch des Feuers kehrte der sichtlich erschütterte Bewohner zu seinem Haus zurück. Er wird zunächst nicht mehr in sein Heim zurückkehren können. Es ist durch Feuer und Rauch so in Mitleidenschaft gezogen, dass es unbewohnbar ist. Sicherheitshalber klemmt der Energieversorger EWV Strom- und Gaszuleitung ab. Er wird wohl durch die Stadt vorübergehend untergebracht werden müssen, heißt es noch an der Einsatzstelle; seine Angehörigen renovieren derzeit ihr eigenes Domizil.
Putz platzt von den Wänden

Nicht einfach ist es derweil für die Einsatzkräfte der Feuerwehr unter der Leitung von Wachleiter Karl Wenn und Stadtbrandinspektor Toni Sturz, dem Leiter der Freiwilligen Feuerwehr, den Brand zu löschen. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wird eine Schlauchleitung zum Hydranten in der Straße „Am Hahnenkreuz“ gelegt. Dicht zieht der Rauch durch sämtliche Räume des eingeschossigen Bauwerks. Den Brandherd machen die Trupps letztlich in der Küche aus. Dort ist die Hitzeentwicklung so groß, dass sogar der Putz von den Wänden platzt.

Gelöscht wird von innen sowie von außen durch das zerstörte Küchenfenster. In dem Bereich müssen auch die Pfannen vom Dach abgedeckt werden. Glutnester haben sich in Wand- und Dachverkleidung eingenistet. Sie müssen auch noch eine Zeit lang abgekühlt werden, nachdem der eigentliche Brand nach einigen Minuten abgelöscht ist. Immer wieder kontrollieren die Einsatzkräfte diese Stellen, messen die Temperatur, bis sie wieder normale Werte erreicht hat. Sicherheitshalber stellt die Löschgruppe Dorff noch eine Brandwache.
Linienbusverkehr betroffen

Keine Sorgen machen müssen sich die Dorffer jedoch, als ein CBRN-Fachberater der Städteregion an der Einsatzstelle eintrifft. Der Spezialist für chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren ist Mitglied der Dorffer Löschgruppe und hier als freiwilliger Feuerwehrmann im Hilfseinsatz.

Auswirkungen hat der Brand allerdings auf den überörtlichen Verkehr. Mehr als eine Stunde ist die Kreisstraße 13 zwischen Krauthausen und der Dorffer Kirche komplett für den Verkehr gesperrt. Betroffen ist auch der Einmündungsbereich der Straße „Am Hahnenkreuz“. Das betrifft auch den Linienbusverkehr der Aseag. An der Einsatzstelle hängt ein Bus der Linie 15 zwischen den Fahrzeugen der Feuerwehr fest, und ebenso ist die Strecker der Linie 42 von Breinig nach Büsbach blockiert.

Die Ermittlungen zu genauen Brandursache hat mittlerweile die Kriminalpolizei übernommen. Nach Angeben der Polizei ist ein Sachschaden in Höhe von 70.000 bis 80.000 Euro entstanden.

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