„Bluesaders“: Geballte Erfahrung auf der Bühne

Von: Toni Dörflinger
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Blues vom Feinsten: Als Altmeister der Bluesmusik präsentierten sich im Piano Walter Jenniches (v.l.), Willi Lemke, Rob Griffith und Georg „Ge“ Houfer. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Altmeister, die sich selbst nichts mehr beweisen müssen, aber andere mit ihrer Musik erfreuen wollen: So kann man Rob Griffith, Georg Houfer, Walter Jenniches, Willi Lemke und Kurt Berresheim charakterisieren, die mit ihrer Band „Bluesaders“ jetzt in der Altstadtkneipe „Piano“ ein beeindruckendes Konzert gegeben haben.

Die fünf Musiker können alleine schon auf Grund ihres Lebensalters – das jüngste Bandmitglied ist 55, das älteste 64 Jahre alt – aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen. Kopf und Ideengeber der aus Würselen stammenden Formation ist der in San Francisco geborene Gitarrist und Sänger Rob Griffith, der mit seinen Fähigkeiten als Folk-, Country- und Bluesmusiker der Gruppe wichtige musikalische Impulse vermittelt hat. Außerdem zeichnet die Band aus, dass sie bekannte Stücke neu arrangiert und sie so mit neuen akustischen Interpretationen anreichert.

Diese ganz eigene Spielweise der Band machte sich insbesondere bei der Unplugged-Version des Songs „Train To Birmingham“ von John Hiatt bemerkbar, den das Quintett mit melodischer Gitarrenmusik versah, die ein Rückgriff auf den Musikstil der 1950er Jahre darstellte. Begonnen hatte das in drei Teile gegliederte Konzert mir dem Stück „T-Bone-Shuffle“ von T-Bone Walker. Danach folgten Songs wie „Walkin‘ On Sunset“ oder „Help The Poor“. Dabei wurde Bluesgrößen wie John Mayall, Jonny Lang oder Hank Williams, Junior die Ehre erwiesen.

Neben der Gitarre wurde auch Mandoline, Harmonika, Piano und Schlagzeug eingesetzt. Lautes Klatschen und sogar hier und da ein Tanz der Gäste begleiteten die Stücke, zu denen auch „Need Your Love So Bad“ von Little Willie John und „The Itch“ von Keb‘ Mo‘ gehörten.

Die „Bluesaders“ gibt es schon seit mehr als neun Jahren. Zuvor spielten die Bandmitglieder in anderen regionalen Gruppen. In der aktuellen Besetzung stehen sie seit rund drei Jahren auf der Bühne. Zusammengeführt hat die Gruppe die Liebe zum Blues, der aber auch, wie im Piano vorgeführt, mit Rock-, Soul- und Gospelelementen angereichert wird.

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