Blinde Zerstörungswut in der Kupferstadt und Eschweiler

Von: -jül-
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Stolberg/Eschweiler. Alles deutet darauf hin, dass die Täter geschossen haben könnten. Ob mit einem Gewehr, einer Pistole oder einer Zwille – das können die Beamten noch nicht Zweifelsfrei sagen. Die Ermittlungen und die Sicherung von Spuren sowie Hinweisen dauern an.

Die Schäden gehen in die Tausende, verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen glücklicherweise niemand. Auch noch nicht zweifelsfrei geklärt ist, ob die noch nicht näher bekannten Täter ihre Tour blinder Zerstörungswut in Eschweiler oder in Stolberg starteten; aber ihre von Scherben übersäte Handschrift zieht sich wie ein Band durch die beiden Städte.

Zeugen meldeten am späten Freitagabend der Polizei, dass unbekannte Personen offenbar durch die Abgabe von Schüssen einen Bus beschädigten, der zur Reparatur auf einem Firmengelände in Eschweiler abgestellt war. Unverzüglich leitete die Polizei eine Fahndung nach den Personen ein, die sich offenbar mit einem Pkw vom Tatort entfernt hatten, erklärte Polizeisprecher Jürgen Robens. Die Ermittlungen in der Nacht verliefen jedoch negativ. Die Spurensicherung vor Ort wurde durch die Kriminalpolizei durchgeführt.

Im Verlauf der Nacht wurden dann in Eschweiler und Stolberg, hier schwerpunktmäßig in den südlichen und östlichen Ortslagen, mehrere Bushaltestellen festgestellt, an deren Unterstände die Scheiben zerstört wurden: In Venwegen an der Vennstraße 154 und 95; in Mausbach am Markusplatz, an der Dechant-Brock- sowie an der Werther Straße, an der Vichter Straße sowie in Vicht an der Eifel­straße 5 und 28. Daüber hinaus wurden auf geparkte Pkw in Gressenich und auf der Jägerhausstraße Fahrzeugscheiben zertrümmert.

Auch in diesen Fällen vermutet die Polizei, dass diese durch die Abgabe von Schüssen beschädigt wurden. Ebenfalls an diesen Tatorten erfolgte die Spurensicherung durch die Kriminalpolizei. Neben dem Bus wurden insgesamt acht Verglasungen von Haltestellen und drei Scheiben abgestellter Pkw beschädigt. Hinweise auf die Täter erbittet die Polizei unter Telefon 95770.

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