BKK Alp plus zieht nach Aachen

Von: -jül-
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„Wir haben hier vor Ort keine
„Wir haben hier vor Ort keine geeigneten Räumlichkeiten finden können”, erklärte BKK Alp plus-Vorstand Josef Alt unserer Foto: J. Lange

Stolberg. Der Service für Kunden bleibt vor Ort und wird gestärkt, aber die Hauptverwaltung der Betriebskrankenkasse Alp plus verlässt die Kupferstadt. „Wir haben hier vor Ort keine geeigneten Räumlichkeiten finden können”, erklärte Vorstand Josef Alt auf Anfrage unserer Zeitung.

Auch ein angedachter Neubau auf dem Gelände der William-Prym-Werke , wo die Kasse derzeit in nicht mehr ausreichenden Räumlichkeiten untergebracht ist, schied aus den Überlegungen aus. Fündig wurde die BKK, die größte im linksrheinischen Raum, allerdings in Aachen.

In einen 120 Jahre alten Altbau der ehemaligen Uniroyal-Verwaltung an der Hüttenstraße wird die Stolberger Krankenkasse mit 127-jähriger Tradition voraussichtlich im August kommenden Jahres einziehen können. Zuvor soll das Objekt vom Vermieter saniert werden.

Etwa 150 Mitarbeiter aus dem Verwaltungsbereich wird die BKK Alp plus dann moderne Arbeitsplätze in einem zeitgemäßen und repräsentativen Umfeld in Aachen zur Verfügung stellen; 95 Prozent davon sind derzeit noch in Stolberg angesiedelt, erklärte Alt.

Erhalten und gestärkt werden soll der Kundenservice in den Filialen in den Prym-Werken sowie am Willy-Brandt-Platz. Weitere Geschäftsstellen unterhält die BKK Alp plus u.a in Eschweiler, Düren, Aachen, Wuppertal und Hameln.

Ab sofort veröffentlicht die BKK auf ihrer Homepage auch ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2010. Darin weist sie einen Überschuss von rund 2,5 Millionen Euro - pro Versicherten 22,65 Euro - aus. Über 7000 Versicherte wurden hinzugewonnen; aktuell bertreuen 186 Mitarbeiter in zehn regionalen Präsenzen 111.659 Mitglieder. Die Verwaltungskosten je Versicherten lieben mit 114,67 Euro unter dem Krankenkassendurchschnitt von 135,82 Euro.

Mit der freiwilligen Veröffentlichung des Geschäftsberichts will die BKK ALP plus höchstmögliche Transparenz schaffen. „Wir sind uns bewusst darüber, dass wir mit Beitragsgeldern unserer Kundinnen und Kunden arbeiten.

Wir legen gerne Rechenschaft ab”, erklärte Alt, dass ein Zusatzbeitrag bis Ende 2012 ausgeschlossen sei. Angebote zur Gesundheitsförderung würden ausgebaut und über 4,3 Millionen Euro in freiwillige Zusatzleistungen für die Versicherten investiert.
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