Stolberg - Björn Rother jagt Bälle vom Vichtbach an die Weser

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Björn Rother jagt Bälle vom Vichtbach an die Weser

Von: David Kühn
Letzte Aktualisierung:
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Björn Rother

Stolberg. Alles begann bei den Bambinis des SV Breinig. „Sobald ich laufen konnte, hatte ich einen Ball am Fuß. Ich kann mich an keine Zeit ohne Fußball erinnern“, erzählt Björn Rother. Der Nachwuchsfußballer aus Stolberg jagt inzwischen bereits in der 3. Liga dem runden Leder nach.

Nach einigen Jahren bei Breinig wechselte der heute 19-Jährige in den Nachwuchs des TSV Hertha Walheim. Seinen damaligen Jugendtrainer Dirk Offermann ehrt Björn „als stolzen Vater für das ganze Team“. Offermann sagt heute über seinen ehemaligen Schützling: „Björn stach schon damals mit seinem überragenden Talent, kombiniert mit seinem Ehrgeiz, heraus.

Er war ein toller Teamplayer und immer bereit, wenn es um Fußball ging.“ Der Walheimer Coach fügt hinzu, dass Björns damalige Truppe die „beste Mannschaft im ganzen Fußballkreis“ war. Er habe schon damals gesehen, dass „Björn und zwei andere aus diesem Team das Zeug zum Profi hatten“.

Über die Zwischenstation Alemannia Aachen wagte Björn mit damals 16 Jahren den großen Schritt in die Jugend von Bayer 04 Leverkusen. Dort lebte er fortan in einem Internat. Für die U 19 der Werkself bestritt er 54 Spiele. Dabei schoss er zehn Tore und machte eine Vorlage. Acht Mal kam der defensive Mittelfeldspieler in der UEFA Youth League – dem Pendant der Champions League für U 19-Teams – zum Einsatz.

Schule Pflicht

Auf dem Weg zum Fußballprofi galt es für Björn, die Schule nicht zu vernachlässigen. Bayer Leverkusen unterstützte ihn dabei. Bis zur zehnten Klasse besuchte der junge Fußballer das Ritzefeld-Gymnasium in Stolberg. Als er dann in Leverkusen war, ging er nach den Trainingseinheiten in die Partnerschule des Vereins, in das Landrat-Lucas-Gymnasium. Dank der besonderen Unterstützung, Schule und Sport kombinieren zu können, schaffte Björn dann auch sein Abitur.

„Auch wenn es oft sehr anstrengend war“, erinnert er sich schmunzelnd. Für Björn sind seine Familie und Freunde daheim in der Kupferstadt sehr wichtig. „Klar vermisse ich sie. Die Entfernung ist schon groß, und ich kann nicht einfach mal so einen Tag nach Hause fahren“, so der 19-Jährige. „Meine Familie hat mich immer super unterstützt und dafür bin ich ihr sehr dankbar.

Bodenständig geblieben

Auch meine Freunde behandeln mich genau wie früher – und das ist auch gut so.“ „Björn ist bodenständig und bescheiden geblieben“, sagt Philipp Menke, der damals mit dem heutigen Jungprofi in der gleichen Mannschaft des SV Breinig gekickt hat: Die beiden sind schon lange gut befreundet. „Wir halten den Kontakt über Whatsapp“, so Menke. „Wenn Björn in Breinig ist, unternehmen wir immer etwas. Wir haben auch schon ein Spiel von ihm bei Fortuna Köln geguckt“, fügt er hinzu.

Der Wechsel an die Weser war Björns Worten zufolge „der nächste Schritt“, um sich zu verbessern und „auch im Profifußball anzukommen.“ Für ihn ist Werder dafür die perfekte Adresse. Der Verein legt seiner Meinung nach viel Wert darauf, dass man sich als Spieler wohlfühlt und sich weiterentwickelt. In seiner ersten und aktuellen Saison lief Björn zehn Mal im Werder-Trikot auf.

Ein Tor ist ihm dabei schon gelungen. Björn gefällt Bremen auch als Stadt sehr gut. Trotzdem: Stolberg ist und bleibt immer seine Heimat. Er kommt immer wieder gerne zurück, wenn er mal etwas Zeit hat. „Wenn ich nach Hause komme, ist alles so wie früher – als wäre ich nie weg gewesen.“

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