Stolberg-Büsbach - Bischofstraße: „Kein Konzept für Schule”

Bischofstraße: „Kein Konzept für Schule”

Von: fla
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Stolberg-Büsbach. Dass die Stadt die „gravierendsten Mängel” an der Büsbacher Grundschule in den vergangenen Wochen beseitigt hat, war für den Vorsitzenden des Fördervereins, Klaus F. Kratz, ein „dickes Lob” wert.

Damit hatten sich in der Sitzung des Beschwerdeausschusses allerdings auch die Nettigkeiten, was den Zustand der altehrwürdigen Schule angeht.

Denn die Instandsetzung, was vor allem die Flure, Turnhalle, Fenster und Möblierung der Klassenräume angeht, reicht Förderverein und Elternpflegschaft bei weitem nicht aus. Sie fordern, so Kratz, „ein mittelfristiges Konzept, das in den kommenden fünf bis zehn Jahren beschlossen und umgesetzt wird”. Insbesondere die geschlechtlich nicht getrennte und spärlich eingerichtete Lehrertoilette sowie die schlecht erkenn- sowie erreichbaren Flucht- und Rettungswege bereiten Eltern und Förderverein Kopfzerbrechen. Kratz: „Natürlich sind mittel- bis langfristig Maßnahmen zu ergreifen, die auch Geld kosten”, gab er der klammen Kommune mit auf den Weg.

Doch der Antrag des Fördervereins und der Schulpflegschaft, das Thema an die zuständigen Ausschüsse weiter zu leiten, wurde von der Mehrheit der Ratsparteien (nur die Linke sprach sich dafür aus) abgelehnt. „Der politische Raum ist nicht gewillt, ein Konzept zu erstellen”, sagte Kratz enttäuscht.

Politik und Verwaltung sehen sich Stand September 2012 nicht in der Lage, auch aufgrund anderer schulischen Großprojekte, verbindliche Zusagen für die Bischofstraße zu treffen. „Die Schullandschaft hat im vergangenen Jahr die Gesamtschule, die Goethe-Mensa aus dem Boden gestampft und vor allem in Zweifall und Mausbacher Grundschulen viele Mängel behoben”, wies Adolf Konrads (CDU) Kritik an schulischen Sanierungsarbeiten zurück. „Aber es gibt jetzt eben andere schulische Schwergewichte, die vorzuziehen sind.”

Die Verwaltung wollte die in der Sitzung aufgekommen Fragen schriftlich beantworten.
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