Bildungsangebot der Gesamtschule zeigen

Von: Kolja Linden
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Stolberg. Wenn am kommenden Dienstag die zehn Stolberger Grundschulen mit einer Infobörse erstmals gemeinsam über weiterführende Schulen informieren, dann wird es im Zinkhütter Hof nicht nur Stände der Gymnasien, Haupt- und Realschulen in Stolberg geben.

Ein zusätzlicher Stand wird über das Bildungsangebot von Gesamtschulen informieren, obwohl es in der Kupferstadt bekanntermaßen gar keine solche gibt. Dieses Zugeständnis haben die Leiter der Grundschulen dem Elternnetzwerk „Insgesamt” gemacht, das die 13 Gesamtschulen der Region vertritt. Das Netzwerk hatte einen Ausschluss der Gesamtschulen von dieser Infobörse als „nicht akzeptabel” bezeichnet, nachdem die Veranstaltung zunächst nur den Schulen innerhalb des Bezirks des Schulträgers, also der Stadt Stolberg gegolten hatte. „Auf unseren Druck hin hat man da nachgegeben”, freut sich Achim Graetz. Der Stolberger, der an der Eschweiler Waldschule stellvertretender Elternpflegschaftsvorsitzender ist, kennt aber auch die Einschränkung, die die Grundschulleiter vorgegeben haben: „Während die weiterführenden Schulen aus Stolberg sich als solche vorstellen dürfen, sind wir nur als Elternvertreter dort.” Eine Gesamtschule selbst kann sich auf der Veranstaltung nicht präsentieren.

„Eltern für Eltern”

Und deshalb bleibt es natürlich auch bei der zusätzlichen Veranstaltung, die das Netzwerk genau eine Woche später, am Dienstag, 24. November, anbietet. „Eltern für Eltern” nennt Achim Graetz das Motto, und geklärt werden soll die Frage: „Gesamtschule - Schule meiner Wahl?”

Ab 19.30 werden im Saal „Angie´s” in Büsbach mindestens acht Elternvertreter der drei Gesamtschulen in unmittelbarer Nähe, also Brand, Eschweiler und Langerwehe, für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen. „Wir wünschen uns eine âOpen-Space´-Veranstaltung”, erklärt Graetz, dass es an diesem Abend keine Vorträge und keine Podiumsdiskussion gibt, sondern vielmehr nach einer kurzen Einführung die Gelegenheit für interessierte Eltern und Schüler bestehen sein soll, im lockeren Gespräche, einzeln oder in einer Gruppe, alles über die Gesamtschulen zu erfahren.

An diesem Abend sollen vor allem die Eltern die Möglichkeit zur Information bekommen, die an der für diesen Winter geplanten Elternbefragung zur Einrichtung einer Gesamtschule in Stolberg teilnehmen werden. Mit der Befragung soll, so der politische Wille in Stolberg, der Bedarf für eine Gesamtschule in der Kupferstadt ermittelt werden. Ob am 24. November auch die Gesamtschulen selbst Vertreter schicken, ist indes noch nicht klar. „Das stellen wir den Schulen grundsätzlich frei”, sagt Achim Graetz.
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