Stolberg - „Big Bandits” interpretieren Roger Cicero

„Big Bandits” interpretieren Roger Cicero

Von: Dirk Müller
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Gemeinsam mit dem niederländischen Solisten Marc Huynen an der Trompete und dem Kölner Jazz-Sänger Max Weise boten die „Big Bandits” ein gradioses Konzert.

Stolberg. Seit über 20 Jahren stehen Bandleader Werner Hüsgen und seine 17 „Big Bandits” nun schon auf der Bühne. Und eben dieser großen Erfahrung ist es zu verdanken, dass sie die schwierige hallenartige Akustik des Zinkhütter Hofs nicht nur bewältigten, sondern sogar für sich zu nutzen wussten.

Das Jazzorchester präsentierte am Freitagabend fulminanten Big-Band-Sound, geprägt von kristallklaren Bläsern und kraftvoller Rhythmik und einher gehend mit der überzeugenden Spielfreude der „Big Bandits”.

Das Besondere an diesem Orchester ist die Vielfalt seines Programms, das sich in den Projekten der Band zeigt. Neben für Big-Bands typischen Elementen wie etwa den Count Basie und Frank-Sinatra-Projekten widmen sich die „Big Bandits” auch anderen musikalischen Gefilden und spielen zum Beispiel Songs von Phil Collins und Amy Winehouse in ihrem „Rockin´ the house”-Projekt. Oder sie interpretieren in einem anderen Fall die Musik eines absoluten Ausnahmegitarristen in „The Jimi Hendrix Project”.

Der jüngste Auftritt in der Kupferstadt stand im Zeichen der Musik von Roger Cicero, die klassischen Big-Band-Swing mit frischen und witzigen deutschen Texten vereint. Unterstützt wurden die „Big Bandits” von dem niederländischen Solisten Marc Huynen an der Trompete und dem Kölner Jazz-Sänger Max Weise, der augenzwinkernden die Lieder Ciceros darbot.

Mit einem bekannten Gassenhauer, der nicht von Cicero, sondern von Klaus Lage stammt, beendeten die „Big Bandits” das mitreißende Konzerterlebnis. „Tausendmal berührt” war grandios arrangiert und wurde vom Publikum klatschend und singend gefeiert. So empfahlen sich die „Big Bandits” in bester musikalischer Manier für ihren nächsten Auftritt in der Kupferstadt bei „Stolberg goes France” am 29. Mai auf der Burg.
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