Stolberg - „Bethlehem” kündigt weitere Verbesserungen an

„Bethlehem” kündigt weitere Verbesserungen an

Von: -jül-
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Auch diese neue Ansicht des Bethlehem-Gesundheitszentrums wird sich bald ändern. Neben dem rechten Krankanhausflügel entsteht bis Ende des Jahres ein neues Ärztehaus an der Ritzefeldstraße. Foto: J. Lange

Stolberg. „Wir müssen lernen, dass wir uns um den erkrankten Patienten organisieren müssen und nicht der Patient um unsere Organisation”, sagt Thomas Schellhoff mit Blick auf den Neujahrsempfang am Mittwoch des Bethlehem-Gesundheitszentrums.

Nach der Messe in der Kapelle des Krankenhauses (14 Uhr) wird der Geschäftsführer im Rolandshaus (15 Uhr) nicht nur die durch die Großbaustelle geprägte Zeit des vergangenen Jahres geben, sondern auch auf die Herausforderungen auf die Zukunft eingehen. Und dabei steht natürlich für Schellhoff der Patient im Mittelpunkt.

Dem sollen umständliche Reisen in andere Häuser erspart bleiben; ein Optimum an medizinischer Versorgung soll vor Ort bereit gehalten werden. Deshalb will das Bethlehem die bereits eingeleitete Zusammenarbeit mit dem Aachener Klinikum ebenso wie mit dem Medizinischen Zentrum der Städteregion weiter intensivieren. „Die Patienten sollen in Stolberg unter den gleichen medizinischen Bedingungen behandelt werden”, kündigt Schellhoff an. Neurologie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie sind erste Felder, auf denen die Kooperation erfolgreich Früchte trägt. Aber auch mit dem Lungenzentrum sowie dem Luisen- und Franziskushospital gedeiht die Zusammenarbeit.

„Wir erwarten neue Ärzte”, kündigt Schellhoff mit Blick auf eine weitere Baumaßnahme an: Neben dem Haupteingang an der Ritzefeldstraße entsteht ein zusätzliches Ärztehaus bis Ende des Jahres. Bereits in Betrieb genommen wird im Sommer dagegen die neue Zentralambulanz. „Ein neues Terzett wird dafür Sorge tragen, dass es zu keinen langen Wartezeiten mehr kommt und jederzeit ärztliche Kompetenz abgerufen werden kann”, erklärt Schellhoff. Dr. Stolte wird die Organisation im Innendienst, Dr. Winkelmann den Außendienst der Notärzte und Sylvia Thies die Leitung der Pflegefachkräfte in der Zentralambulanz übernehmen.

Auf eine weitere Steigerung von Service und Aufenthaltsqualität werden sich Patienten wie Besucher freuen können. In diesem Jahr wird die Sanierung der Pflegebereiche mit der Neueröffnung einer Einbett-Zimmer-Station der gehobenen Klasse abgeschlossen. „Fast alle Zimmer verfügen dann über Nasszellen und haben überdurchschnittliches Ambiente”, verspricht der Geschäftsführer. So gebe es auch separierte Bereiche, in denen in sehr geschmackvoller Weise palliativmedizinisch zu versorgende Patienten Lebensqualität erfahren können.

In ständiger Anpassung an aktuelle Erkenntnisse befinde sich auch das medizinische Spektrum des Gesundheitszentrums. Ausgebaut werde nun das operative Spektrum sowie die Schwerpunkte Magen/Darm, Knochen/Knorpel, und mit der Erweiterung der Wirbelsäulenchirurgie beginne der Einstieg in die 3-D-Radiologie.

Parallel setzt Schellhoff auf den Ausbau der Pflegekapazität. „Ziel ist der gehobene Hotelkomfort”. Gleichzeitige werde sich das Bethlehem als erstes Krankenhaus der Region um die somatische Versorgung altersdementer Patienten kümmern und gemeinsam mit Haus Lucia an pflegerischen Konzepten arbeiten. Über weitere Details zum Ausbau des Gesundheitszentrums will Thomas Schellhoff auf dem heutigen Neujahrsempfang berichten.
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