Beste Tipps zum Beruf gleich an der Schulbank

Von: Ricarda Peters
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Das hat es zu Goethes Zeiten noch nicht gegeben: Schüler werden über unterschiedliche Berufsmöglichkeiten informiert, und Unternehmen knüpfen erste Kontakte zu späteren Arbeitnehmern. Foto: R. Peters

Stolberg. Die Experten ins Haus zu holen – das ist die Idee hinter der Berufsinformationsbörse am Goethe-Gymnasium, bei der am Freitagabend Schüler und Vertreter der verschiedensten Berufe die Möglichkeit hatten, sich austauschen.

Knapp 50 Experten aus den Bereichen Ausbildung, Studium und Beruf gaben den Jugendlichen in zwei Stunden die Chance, sich mit der Zeit nach dem Abschluss oder dem Abitur auseinanderzusetzen.

„Wir wollen die Schülerinnen und Schüler bei der Berufswahl unterstützen und dafür sorgen, dass sie genügend Informationen bekommen, um ihren Weg einmal selbstständig weiter zu gehen“, sagt Dr. Alexander Heimes, Organisator der Berufsinfobörse und Lehrer am Goethe Gymnasium.

Neben der RWTH und der FH Aachen stellte sich unter anderem auch die Universität Maastricht vor und informierte über Studienabläufe und Unterschiede zu einem Studium an einer deutschen Hochschule. Vom Elektroniker über den Steuerberater und die Polizistin bis hin zum Geschichtswissenschaftler waren viele Berufe vertreten und boten den zahlreich erschienenen Jugendlichen eine besondere Möglichkeit, Neues über Berufe, passend zu ihren eigenen Interessen, zu erfahren.

Schon zum vierten Mal wird die Infobörse in diesem Jahr angeboten. Seit dem Jahr 2008 trommeln die Organisatoren alle zwei Jahre möglichst verschiedene und interessante Firmen und Vertreter zusammen. Dass beide Seiten von einer solchen Veranstaltung profitieren zeigt die positive Rückmeldung der Firmen. „Oft werden hier die ersten Kontakte für Praktikumsstellen, Ausbildungen und Duale Studiengänge geknüpft“, so Heimes.

Auch Ingo Müllers, der schon zum vierten Mal mit dabei ist, sieht die Veranstaltung positiv. „Vom Grundgedanken ist das optimal. Zu meiner Schulzeit gab es so etwas gar nicht und man hatte nie die Gelegenheit, den Alltag eines bestimmten Berufs kennen zu lernen. Hier geht das wunderbar“, sagt der Arzt.

Auch wenn das Spektrum der vorgestellten Berufe und Studiengänge schon jetzt groß ist, fehlen den Jugendlichen noch einige Berufsfelder. Besonders gewünscht sind Informationen zu Film und Theater. Bevor 2016 die nächste Infobörse startet, wollen die Veranstalter versuchen, noch mehr neue Aussteller auszumachen.

Möglich machen das etwa Ehemalige und Eltern vieler Schüler, die ihre Berufe vorstellen, Firmen der Region wie Dalli oder EWV oder Bekannte der Organisatoren. Dass das Foyer des Goethe-Gymnasiums auch weiterhin alle zwei Jahre einen Platz für eine Berufsinfobörse bieten wird, ist sicher. Dass die Schülerinnen und Schüler vorbei kommen auch. „Die große Resonanz zeigt, dass wir in den nächsten Jahren auf jeden Fall weiter machen“, sagt Dr. Heimes.

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