„Best of Stolberg goes“ wird seinem Namen voll gerecht

Von: Dirk Müller
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Die Jimmy Kelly Street Band begeistert auf dem vollen Willy-Brandt-Platz das Publikum mit gefühl- wie temperamentvollen Klängen aus den Straßen der ganzen Welt. Das hoch beeindruckende Konzert war ein Highlight am verkaufsoffen Sonntag vom „Best of Stolberg goes“. Foto: Dirk Müller
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Manolo Giminez (Mitte) reißt mit seinen Musikern die Festival-Besucher mit: Der heiße Flamenco lässt die Gäste singen und tanzen, bevor in der Altstadt die große Party weitergeht. Foto: Dirk Müller
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Die vielfältige Show von „Hot Afrika“ mit Akrobatik, Tanz und Musik faszinierte fast vier Stunden lang auf dem Alter Markt. Foto: Dirk Müller
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Die „Stimmungswarnungen“ trafen beim Festival wesentlich häufiger ein als die Unwetterwarnungen. Foto: Dirk Müller
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Wo immer der Eiermann sich präsentierte, war beste Laune garantiert. Foto: Dirk Müller

Stolberg. Tausende Besucher haben bei bester Laune und freiem Eintritt das „Best of Stolberg goes“ gefeiert, das seinem Namen alle Ehre gemacht hat. Die gelungene Mischung aus neuen attraktiven Programmpunkten und den Highlights der vergangenen Kulturfestivals kam bestens bei den Gästen an.

Unwetterwarnungen bewahrheiteten sich erst in sprichwörtlich letzter Minute, „Stimmungswarnungen“ hingegen von Beginn an, denn die Gäste von nah und fern vergnügten sich bei mehr als 40 Veranstaltungen, lachten, sangen und tanzten. Der verkaufsoffene Sonntag bot zudem die Möglichkeit, vor Ort in der Heimat zu shoppen, und noch nie war das Programm beim Festival-Finale so üppig, vielfältig und qualitativ hochwertig.

Dementsprechend groß war die Publikumsresonanz, bis am Sonntag um 17.10 Uhr der Regen kam. Gefolgt von Blitz und Donner, so dass der Verantwortliche, Kulturmanager Max Krieger, um 17.35 Uhr aus Sicherheitsgründen die Open-Air-Veranstaltungen beendete, während die „Dreamboat Ramblers“ in der Finkenbergkirche weiterspielten. Außen mussten die Besucher also nur auf 25 Minuten von dem „Best of Stolberg goes“ mit vollem Programm an drei Tagen verzichten.

Großartiges Konzert

Noch in strahlendem Sonnenschein zog die „Jimmy Kelly Street Band“ die Massen auf den Willy-Brandt-Platz, und riss das Publikum mit einem großartigen Konzert mit. Kelly erzählte kleine berührende Geschichten zu vielen ansprechenden Eigenkompositionen, seine Band war virtuos und in Hochform, und als die Musiker zum Beispiel eine irisch anmutende Interpretation von „Heute hier, morgen dort“ präsentierten, war das einer der vielen großen Momente vom „Best of Stolberg goes“. Den etwa Tanja Unger sehr genoss. „Ich bin bekennender Jimmy-Kelly-Fan, werde aber mit meiner Familie nach dem Konzert noch in die Altstadt und zur Burg gehen, um noch mehr von dem Festival zu erleben“, sagte die Stolbergerin.

Ebenfalls angetan von dem „Best of Stolberg goes“ war Axel Kahl vom Hauptsponsor EWV. „Das ,Best of‘ von ,Stolberg goes‘ ist seinem Anspruch mehr als gerecht geworden. Einen großen Anteil daran hatten die Stolberger selbst, die engagiert und aktiv an ihrem Kulturfestival mitgewirkt haben“, meinte der 52-Jährige. Viele der auswärtigen Besucher, würden bestimmt im nächsten Jahr wiederkommen, und „gerne wird die EWV ,Stolberg goes‘ auch weiterhin unterstützen“, versicherte Kahl, der an allen drei Tagen auch feiernder Gast in der Kupferstadt war, und mit seiner Familie das Finale am verkaufsoffenen Sonntag besonders genoss.

Schon am Freitagabend begeisterte das mit dem Afrika-Markt angereicherte Flair der historischen Altstadt zahlreiche Gäste bei der „Irish Pub Night“, die neben traditioneller Folk-Musik auch Soul und französische Chansons bot. Und im Vergleich zu ihrer Premiere bei „Stolberg goes Irland“ gewachsen war, denn statt an sechs spielte sich das Geschehen jetzt an neun Schauplätzen ab. Die Besucher haben sich dabei teils gezielt für ein Konzert entschieden, teils aber auch „die Runde gemacht“ und sind durch die Altstadtkneipen und Restaurants über den Alter Markt bis in den Rittersaal gezogen.

Zuhörermagnet

Noch stärker frequentiert war die Altstadt am späteren Samstagabend, da „Manolo – The Voice of the Gypsies“ sich zuvor als Publikumsmagnet mehr als bewährt hat. Manolo Giminez sorgte mit seinen Musikern und Enrique Negri sowie Daniel und Rafael Alcalá als Specialguests für einen gefüllten Willy-Brandt-Platz und vor allem für beste Stimmung.

Anteil daran hatten auch die Stolberger Musiker Aliocha Escuriola und Michael Verdecia, die an Schlagzeug und Percussion das hochkarätige Ensemble glänzend ergänzten. Hunderte von Kehlen stimmten bei Hits wie „Bamboleo“ oder „Volare“ mit ein.

Von der Samba-Band „Animoso“ ließ die Menge sich anschließend in die Altstadt und bis zur Burg hinauf ziehen, wo zahlreiche Konzerte mit amerikanischer, brasilianischer und französischer Musik in historischem Ambiente lockten. Ob an den Abenden oder bei Tageslicht wie am verkaufsoffenen Sonntag: Stolberg, die Burg und die Altstadt zeigten sich ebenso von der besten Seite wie das Kupferstädter Kulturfestival „Stolberg goes ...“.

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