Bereits 8500 Stolberger haben Briefwahlunterlagen beantragt

Von: kt
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Stolberg. Innerhalb eines Monats haben bereits rund 8500 Stolberger einen Briefwahlschein für die Bundestagswahl beantragt, gibt Walter Wahlen vom Wahlbüro der Stadt Stolberg Auskunft.

Bei der vorigen Bundestagswahl im Jahr 2013 hatten bis zum Wahlsonntag nur 7900 Bürger ihre Stimme per Briefwahl abgegeben.  Wer sich am 24. September den Weg ins Wahllokal ersparen möchte, hat mit Hilfe der Briefwahl die Möglichkeit, bereits im Vorfeld zu wählen. Anweisungen zur Beantragung der entsprechenden Unterlagen finden sich auf der Wahlbenachrichtigung, die den rund 42000 wahlberechtigten Stolbergern zwischen dem 14. August und dem 3. September zugestellt worden sind.

Die Beantragung kann schriftlich erfolgen, oder auch persönlich im Wahlamt der Stadt Stolberg. Online können die Unterlagen unter https://okwebwahlschein.regioit.de/e01_briefwahlantrag/?kunde=05334032& wahltag=2017-09-24 beantragt werden.

Bis 18 Uhr am Freitag, 22. September, kann der Antrag auf einen Wahlschein bei der Stadt Stolberg gestellt werden. Wer sich erst dann um den Wahlschein bemüht, muss sich allerdings sputen: Der Wahlbrief muss bis Sonntag, 18 Uhr, beim Wahlamt eingegangen sein. Wenn die Rücksendung auf dem Postweg knapp wird, kann man die Unterlagen auch selbst in den Briefkasten des Wahlamts einwerfen – der Wähler ist selbst dafür verantwortlich, dass seine Stimme bis Sonntag, 18 Uhr, vorliegt.

Auf die Briefwahlunterlagen sollte man außerdem gut achtgeben: verlorene Wahlscheine werden nicht noch einmal ausgestellt. Allein wenn die Unterlagen von der Post nicht zugestellt worden sind, kann der Wahlschein ersetzt werden.

Menschen ohne festen Wohnsitz müssen sich selbst um die Eintragung ins Wahlregister bemühen, erklärt Wahlen von der Stadt. Wohnungslose und Menschen, die zum Beispiel als Schausteller häufig den Aufenthaltsort wechseln, können sich grundsätzlich in einer Kommune ihrer Wahl ins Wahlregister eintragen lassen – die Frist hierfür ist allerdings bereits seit dem 3. September abgelaufen.

Wer seine Wahlbenachrichtigung verlegt hat, muss übrigens nicht auf sein Recht auf politische Mitbestimmung verzichten: „Man braucht nicht unbedingt die Wahlbenachrichtigung, um wählen zu gehen“, sagt Wahlen, „es reicht auch der Reisepass oder Personalausweis“. Das richtige Wahllokal, das je nach Adresse zugeordnet wird, muss man allerdings ausfindig machen. Wer seines nicht kennt, kann Auskunft beim Wahlamt erhalten.

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