Benefizkonzert: Stolberger musizieren für Stolberger

Von: mlo
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Die Aktiven der Stolberger Sing- und Spielgemeinschaft werden in mehreren Ensembles das Benefizkonzert im Zinkhütter Hof gestalten. Auch die „Crack Field Stompers“, Big Band des Ritzefeld-Gymnasiums sind am 15. März mit von der Partie. Foto: D. Müller

Stolberg. Beim Benefizkonzert „Stolberger musizieren für Stolberger“ am 15. März im Zinkhütter Hof wirkt neben dem Blechbläserquintett auch das Holzbläserensemble der Stolberger Sing- und Spielgemeinschaft mit. Dirk Husung, Robert Schneiders, Trompete, Rolf Brück, Fabian Wüller Posaune, und Frank Conrads, Tuba, gehören dem Quintett an. Sie spielen traditionelle Arrangements und eine japanische Volksweise.

Der musikalische Leiter Louis Wilhelmus steht nicht nur ihnen vor, sondern auch dem Holzbläserensemble um Karl-Heinz Liske, das sich aus drei Flötistinnen – Heike und Susanne Chauvistré, Cornelia Ohm), neun Klarinettisten – An­drea Bauer, Gerlinde und Simon Evertz, Johann Houben, Eva Kurbasik, Dorit Nehles, Angelika Ohm, Silke Sous und Karl-Heinz Liske –, drei Saxofonisten – Michael Ganter, Sabine Houben und Daniel Imiela –, Marius Ganter am Euphonium und Elke Hoffmann-Kittel am Klavier zusammensetzt. Auf ihrem Programm steht ein würdevoller Tanz vom französischen Komponisten Gabriel Fauré und ein Stück aus der Háry-János-Suite von Zoltán Kodály, dem bedeutendsten Vertreter der ungarischen Kultur. Das vielleicht bekannteste Stück ist der „Second Waltz“ aus Dmitri Schostakowitschs Jazz Suite Number 2.

Junge und erfahrene Sängerinnen

Sologesang gibt es von So­pranistin Kornelia Barwitzki, die nicht nur am Stadttheater Aachen, sondern auch bei vielen Konzerten in der Region singt. In Stolberg präsentierte sie sich bereits mit ihrer Kollegin Jolanta Kosira bei der Veranstaltung „Stolberg goes Italy“ auf der Burg. Die Diplomsängerin studierte bei Professor Rudolf Bautz Gesang und Nebenfach Klavier an der Musikhochschule Köln, Abteilung Aachen. Beim Benefizkonzert im März bringt sie Stücke aus der „Lustigen Witwe“ und aus „Gasparone“ sowie aus „Cats“ und „König der Löwen“ in Klavierbegleitung von Gunther Antensteiner.

Kamilla Leines und Paula Ter­stappen sind zwei junge Gesangstalente, die mit Peter Verhees zusammenarbeiten. Kamilla ist 13 Jahre alt und besucht die 7. Klasse des Inda-Gymnasiums in Kornelimünster. Nach der musikalischen Früherziehung als Vierjährige bekam sie mit acht Jahren ihre erste Gitarre, ein paar Monate später begann sie mit dem Gitarrenunterricht bei Peter Verhees. Der Musikpädagoge fand schnell heraus, dass sie nicht nur gut und gern auf der Gitarre musiziert, sondern auch gesanglich etwas zu bieten hat. Mittlerweile spielt Kamilla in der Big Band des Inda-Gymnasiums Rhythmusgitarre und ist Solosängerin. Sie tanzt und singt in einer Musicalgruppe und verbringt die restliche Freizeit mit Reiten, Schwimmen, Theaterspielen und viel Lesen.

Paula Terstappen ist 17 Jahre alt und besucht die 11. Klasse des Ritzefeld-Gymnasiums. Seit Kindesbeinen liebt und macht sie Musik. Am liebsten hört sie Folk, Acoustic, Singer-Songwriter und Rock. Immer wenn sie Lust hat, nimmt sie ihre Gitarre, setzt sich irgendwo hin, spielt und singt zu ihrer Begleitung. Sie spielt Handball im Stolberger SV und ist oft mit Freunden unterwegs auf Konzerten und Festivals.

Den Abschluss des Konzerts bestreitet die Big Band des Ritzefeld-Gymnasiums, die „Crack Field Stompers“, die Oskar Ludwig 1982 gründete und bis 2007 leitete. Jetzt steht Christoph Hobinka der Gruppe vor, in der Schüler von Klasse 5 bis zum Abitur mitwirken, die eines der Big-Band-Instrumente lernen. Christoph Hobinka spielt seit seinem elften Lebensjahr Klavier und ist klassisch ausgebildet. Mit 16 Jahren entdeckte er Blues und Boogie Woogie und spielte Original-Transkriptionen von Albert Ammons oder Meade Lux Lewis. Die alten Schallplatten seines Vaters – Swing, Big-Band-Jazz, New Orleans, Louis Armstrong – inspirierten ihn derart, dass er vom Jazz nicht mehr loskam. Neben dem Musikunterricht und der Leitung der „Crack Field Stompers“ wirkt er aktuell in einem Jazz-Quartett in Köln mit und begleitet zudem noch einige Jazz-Sänger.

Mit einer Komposition von Louis Prima aus dem Jahre 1936, die in der Coverversion von Benny Goodman ein Jazzstandard wurde, eröffnen die „Crack Field Stom­pers“ den Reigen ihrer Vorträge. Daneben gibt es von ihnen Mambomusik von Tito Puente sowie Amy Winehouse‘s „Valerie“.

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