Stolberg - Benefizkonzert für den Förderverein des Industriemuseums

Benefizkonzert für den Förderverein des Industriemuseums

Von: dö
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Mit einer Glanzleistung warteten die Musikschüler bei ihrem weihnachtlichen Benefizkonzert im Museum Zinkhütter Hof auf. Foto: T. Dörflinger
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Herbert Merz

Stolberg. Gleich sechs unterschiedlich besetzte Gruppen hatte die Musikschule Merz aufgeboten, um im Museum Zinkhütter Hof die Besucher mit einem weihnachtlichen Benefizkonzert zu verwöhnen.

Die Aufführung begann mit dem von Matthias Effertz geleiteten Trompetenensemble, das von der Galerie aus über die Köpfe der Besucher hinweg die Adventsmelodien „Oh Heiland, reiß die Himmel auf“ und „Macht hoch die Tür“ intonierten. Danach hatte das von Gabriele Sous dirigierte Flötenensemble seinen Auftritt, das den „Reigen seliger Geister“ von Christoph W. Gluck bot.

Einen ersten Höhepunkt setzte der von Martina Blömer geleitete 14-köpfige Streicherspielkreis, als unter anderem die Melodien „The Golden Bow“, „II est né, le devin enfant“ und „The Fairy Dance“ erklangen. Mucksmäuschenstill wur­de es im Saal, als David Bartu­sel und Daniel Imiela auf dem Altsaxofon das schwierig zu spielende und anspruchsvoll arrangierte „Concerto d-Moll“ von Johann Sebastian Bach spielten.

Selbst zum Taktstock griff Kantor Herbert Merz, als das Orchester ein Medley aus der Engelbert-Humperdinck-Oper „Hänsel und Gretel“ aufführte. Dabei wurde das Orchester von Diana Jianu am Klavier begleitet.

Tochter Zion auf Gitarren

Seine Sache gut machte auch das Gitarrenquartett, das die Melodien „Tochter Zion“ und „All die Engel auf den Feldern“ spielte. Den Schlusspunkt setzte das von Frank Rebien geleitete Modern-Sound-Orchester, dass beispielsweise mit dem Spiritual „Amen“ und dem amerikanischen Weihnachtssong „Let it snow“ aufwartete.

Das Modern-Sound-Orchester hatte sich, der Jahreszeit entsprechend, mit angedeuteten Elch­geweihen und roten Nikolausmützen ausstaffiert. Alle aufgeführten Stücke waren von hohem Niveau und festlicher Stimmung geprägt. Die Musiker unterschiedlicher Jahrgänge – wobei die jüngeren überwogen – gingen engagiert und elanvoll zu Werke. Die vielen Gäste honorierten die Leistungen, indem sie immer wieder kräftigen Szenenapplaus spendeten.

Als Zugabe noch einmal „Amen“

Besonders reichlich fiel der Beifall für das Modern-Sound-Orchester aus, das als Zugabe ein weiteres Mal das Spiritual „Amen“ aufführte.

Der Erlös des Konzerts kommt dem Förderverein des Museums Zinkhütter Hof zugute, der damit die pädagogische Arbeit der Einrichtung unterstützen wird.

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