Beim Notausgang soll jetzt nachgebessert werden

Von: gro
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Weil das Podest hinter der Notausgangstüre (hinten) zu niedrig angesetzt worden ist, soll jetzt beim zweiten Fluchtweg des neuen Anbaus nachgebessert werden. Foto: M. Grobusch

Stolberg. Beim Notausgang der Grundschule Zweifall wird jetzt nachgebessert. Das ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche, die der frühere Ratsherr Klaus Kratz auf verschiedenen Verwaltungsbehörden geführt hat. Am Ende der Bemühungen steht die Zusage der Stadt Stolberg, dass der zweite Fluchtweg am neuen Anbau der Grundschule im Außenbereich modifiziert wird.

Wie Hochbauamtsleiter Ulrich Coopmann am Dienstag auf Anfrage unserer Zeitung erklärte, wird die Außentreppe angehoben und um zwei Stufen ergänzt. Damit soll der rund 30 Zentimeter betragende Höhenunterschied zwischen der Fluchttüre und dem dahinter befindlichen Podest ausgeglichen werden.

Einhergehen wird die Maßnahme, die laut Coopmann bis Ostern umgesetzt werden soll, mit der Anhebung des Geländers. „Aus Kostengründen sind die ursprünglichen Planungen verändert worden. Wir hatten eigentlich mit allen Beteiligten einen Kompromiss gefunden. Rein formal ist es allerdings zutreffend, dass der Bereich hinter der Türe ebenerdig sein sollte, auch wenn es sich nur um den zweiten Rettungsweg handelt”, so Coopmann.

Klaus Kratz sieht sich in seiner Unnachgiebigkeit, die ihn vom Stolberger Rathaus über die Städteregion Aachen bis zur Bezirksregierung in Köln geführt hatte, bestätigt. Und er geht hart ins Gericht mit der Verwaltung. „Es ist schon erschreckend, mit welcher Arroganz die Stadt gegenüber dem Bürger auftritt.”

Klären will Kratz nun noch die Frage, welche Kosten durch die aus seiner Sicht betriebene Fehl- und dadurch bedingte Umplanung entstanden sind bzw. noch werden. Und noch eine kritische Frage stellt er: „Wer wird diese Kosten übernehmen?”
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